Hunde-Ernährung: Was Hunde brauchen

Nährstoffe, Vitamine, Minaralien, Wasser - Glossar 

Gesunde Hunde-Ernährung wird Hundehaltern immer wichtiger. Die artgerechte, ausgewogene Fütterung von Hunden spielt damit zurecht eine größere Rolle als je zuvor. Die richtige Hunde-Ernährung kann nicht nur dazu beitragen, den eigenen Hund vor Krankheiten zu schützen, sie kann auch bei der Behandlung erkrankter Tiere eine wichtige Rolle spielen. Was aber brauchen Hunde wirklich? Wir haben die wichtigsten Nährstoffe, Vitamine und Mineralien in einem Glossar gesammelt.

Energieerzeugende Nährstoffe:
Kohlenhydrate, Proteine, Fette

Wie alle Lebewesen brauchen Hunde Energie als Kraftstoff für den Körper. Der Energiegehalt von Nahrungsmitteln kommt aus Fetten, Proteinen und Kohlenhydraten. Fett in der Nahrung ist die effizienteste Energiequelle – sie liefert etwas 2,5 Mal so viel Energie pro Gramm wie Protein oder Kohlenhydrate.

Die Energieaufnahme von Hunden muss sorgfältig kontrolliert werden, um zu vermeiden, dass entweder zu viel oder zu wenig Energie aufgenommen wird. Eine Tierarzt-Beratung über die optimale Menge für den eigenen Hund ist daher dringend zu empfehlen. Tierärzt kennen die genauen Hunderassen-Eigenschaften, die Lebensumstände, das Alter und mögliche Hunde-Krankheiten und kann so das optimale Hundefutter empfehlen.

Proteine in der Hunde-Ernährung

Proteine sind komplexe Moleküle, die sich aus hunderten oder tausenden von Aminosäuren zusammensetzen. Manche Aminosäuren können aus anderen im Hundekörper synthetisiert werden, einige Aminosäuren, die sogenannten essentiellen Aminosäuren, müssen jedoch mit dem Hundefutter aufgenommen werden. Fleischmehl ist eine wichtige Proteinquelle im Hundefutter, da sich alle Gewebe eines Körpers aus Proteinen zusammensetzen.

Was Proteine im Hundefutter bewirken

Hunde brauchen Proteine im Laufe ihrer Hunde-Lebensphasen in unterschiedlichen Mengen:

• Während der Wachstumsphase, während der Läufig- und bei Trächtigkeit von Hunden ist der Bedarf größer, im Hundesenioren-Alter eher gering.
• Erwachsene Hunde brauchen Proteine aus der Nahrung, um im Körper ausreichend Aminosäuren zur Reparatur von Geweben und für neue Zellen zur Verfügung zu haben.
• Die Mischung macht‘s! Das Verhältnis der verschiedenen Aminosäuren im Hundefutter muss stimmig sein: Nicht die Menge des Proteingehaltes ist letztendlich entscheidend, sondern die richtige Zusammensetzung im Futter.
• Bei einigen Hunde-Krankheiten kann ein „zu viel“ an Proteinen schaden: Besonders bei Nierenerkrankungen beim Hund und Harnsteinen kann proteinreiche Hunde-Ernährung zu einer Verschlimmerung der Symptome führen.
• Bei anderen Erkrankungen erhöht sich wiederum der Proteinbedarf - z.B. bei Hunden mit Tumoren, Verbrennungen und Traumata.
• Viele Hundefutter-Hersteller werben mit „proteinreichem“ Futter auf Fleischbasis. Viel Protein ist aber nicht unbedingt ein Zeichen für besondere Futterqualität – die beste Ernährung vermeidet Proteinüberschuss!
• Fazit: Eine ausgewogene Proteinversorgung sollte genau an die Bedürfnissen des eigenen Hundes angepasst werden.

Hier geht es weiter: Hunde-Ernährung - Was Hunde brauchen Glossar Teil 2

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