Graf Barf® - Die ganz neue Art zu barfen Teil 2

 

Stadthunde.com: Wie füttere ich also Graf Barf®?

Michael Hackner: Der Umgang mit Graf Barf® ist leicht und probemlos. Die Portion aus dem Polybeutel entnehmen, die man für den Hund braucht, und auftauen. Den Rest zurück in die Tiefkühlung. In der Küche gehen wir auch für unsere eigene Ernährung mit rohem Fleisch um. Beachten wir also die gängigen hygienischen Regeln ebenso beim Umgang mit Graf Barf®, dann ist alles in Ordnung.

Stadthunde.com: Wie kamen Sie auf die Idee mit den Würfeln?

Michael Hackner: Würfel sind praktisch zu entnehmen und können von Frauchen und Herrchen sehr einfach portioniert werden. Außerdem: Essen soll Spaß machen. Ein Hund will knabbern, kauen und glücklich sein. Unsere Rohfutterwürfel sorgen für großes Hundevergnügen. Gewolftes, also durch den Fleischwolf Gedrehtes, hat nichts mit dem ursprünglichen Futter von Hunden zu tun. Die Stückigkeit ist nun mal an der Natur orientiert und sorgt für maximalen Kauspaß beim Hund. Wir sagen es auch in unserer Werbung treffend: Vom Wolf abzustammen heißt nicht, Gewolftes fressen zu wollen.

Stadthunde.com: Beschreiben Sie bitte kurz die Herstellung von Graf Barf®.

Michael Hackner: Das Fleisch und die Innereien für Graf Barf® werden nach dem Schlachten bei minus 48 Grad in Platten gefrostet und dann in Würfel geschnitten. Nach der Sortierung und der Mischung der Würfel im richtigen Verhältnis wird Graf Barf® in Polybeutel verpackt, die hygienisch einwandfrei verschlossen werden und zudem wiederverschließbar sind. Der Versand erfolgt in praktischen und sicheren Thermoboxen, die dafür sorgen, dass Graf Barf® frisch und gut gekühlt ankommt.

Stadthunde.com: Die Herkunft von Fleisch steht heute mehr denn je im Fokus. Woher kommt das Fleisch für Graf Barf®?

Michael Hackner: Das Fleisch und alle Innereien für Graf Barf® stammen von Rindern aus unserer Region und sind auch für den menschlichen Verzehr freigegeben. Alle Schlachtbetriebe, die für Graf Barf® liefern, sind von der EU
 geprüft und zertifiziert. Die Produktion erfolgt selbstverständlich unter veterinärmedizinischer Kontrolle.

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Stadthunde.com: Graf Barf® besteht nur aus Rindfleisch. Warum?

Michael Hackner: In der langen Vorbereitungsphase hat sich Rindfleisch als ideal fürs Barfen herauskristallisiert. Es bietet dem Hund eine ausreichende und artgerechte Versorgung. Er bekommt viel Abwechslung durch die zahlreichen verschiedenen Rohfutterbestandteile Blättermagen, Muskelfleisch, Pansen, Fett, Labmagen, Leber, Herz, Lunge, Nieren, Euter, Hoden, Luftröhre, Milz und Knochen.

Stadthunde.com: Können Sie Genaueres zur Zusammensetzung sagen?

Michael Hackner: Die Zusammensetzung von Graf Barf® weicht in einigen Bereichen ein wenig von den Literaturwerten zum Barfen ab. Das hängt damit zusammen,  dass bei Graf Barf® keine zusätzliche Gabe von Grünstoffen gebraucht wird –  sie sind ist ja bereits als wertvolle vorverdaute Futterrückstände enthalten. Garf Barf® enthält einen Anteil von ungefähr 38 Prozent reinen Muskelfleischs und 8 Prozent Fett, was zusammen rund 46 Prozent durchwachsenen Muskelfleischs entspricht. Pansen, Blättermagen und Labmagen sind mit gut 22 Prozent enthalten. Der Knochenanteil beträgt ungefähr 11 Prozent. Die restlichen 21 Prozent bestehen aus verschiedenen Innereinen.

Stadthunde.com: Soll ich meinem Hund nur noch Graf Barf® geben?

Michael Hackner: Das können Sie, wenn Sie möchten. Vielleicht noch ein leckeres Lachsöl oder ein rohes Ei dazu. Sie können Ihrem Hund gerne ab und an mit etwas anderem Gesunden füttern. Sehen Sie, hier zeigen sich Parallelen zum Menschen: Es gibt nicht die eine und allein gültige Art und Weise, sich zu ernähren. Es gibt verschiedene Ansätze und Verständnisse von guter und passender Nahrung. Jeder sollte für sich herausfinden, was am besten passt. Wir machen dazu ein Angebot und ich denke, wir haben ein überzeugendes und erstklassiges Produkt. Denn wir haben all unsere langjährigen Erfahrungen und Erkenntnisse zum Thema Fleisch in Graf Barf® zusammengefasst.

Stadthunde.com: Wenn mein Hund bisher jahrelang Trockenfutter gefressen hat, was passiert bei einer Nahrungsumstellung hin zum Barfen?

Michael Hackner: Sie können einen ausgewachsenen und gesunden Hund sofort auf Graf Barf® umstellen. Welpen können Sie ab dem 7. Monat barfen. Die Kotmenge Ihres Hundes wird kleiner, da er mit Graf Barf® Fleisch zu 90 Prozent und Fett zu 95 Prozent verarbeitet. Die Füllstoffe aus dem Industriefutter nimmt er nun nicht mehr zu sich und muss diese nicht mehr ausscheiden. Bei Hunden, die älter als 8 Jahre sind, kann es bei der Umstellung auf Graf Barf® ein paar Tage lang zu hartem Kot oder Durchfall kommen. Magen und Darm müssen sich zunächst wieder an die fleischreiche Kost gewöhnen. Seine Magen-Darm-Flora saniert sich im Normalfall von selbst. Auch kommt es je nach Alter des Hundes in den ersten Wochen bis Monaten zu einer Entgiftung des Körpers. Daher kann es durchaus sein, dass kurzfristig ein etwas stärkerer Körpergeruch auftritt. Er wird schließlich weniger Probleme haben mit Zahnstein, mit Juckreiz, mit Geruch, mit Allergien und mit Herz- und Nierenerkrankungen. Sein Fell wird weich und glänzend.

Stadthunde.com: Sie haben mich auf Graf Barf® neugierig gemacht – wo kann ich es kaufen?

Michael Hackner: Ganz einfach: Im Webshop unter www.graf-barf.de mit bequemer Lieferung zu Ihnen nach Hause.

Stadthunde.com: Vielen Dank für das Gespräch!

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