Hunde-Ernährung: Die richtige Futterwahl Teil 2

Hundefutter-Auswahl: Wie erkennt man ein gutes Hundefutter?

Hundefutter-Produkte können enorme Qualitätsunterschiede aufweisen. Welches Hundefutter hochwertig ist und welches nicht, ist oft schwer zu durchschauen.

Weder der Preis noch offensive Werbekampagnen sind ein Indikator für Qualität bei einem Hundefutter. Selbst der vielversprechende Zusatz: „Bio“ auf der Verpackung sagt nur aus, dass in diesem Futter Inhaltsstoffe von Bio-zertifizierten Herstellern sind – aber noch lange nicht, wie gut der Hund sie verwerten kann.

Auch Hundefutter-Verbrauchertests sollten kritisch hinterfragt werden: Hier werden zwar meist der vorgeschriebene Nährstoffgehalt oder die Schadstoffbelastung untersucht - oft sagen die Testkriterien aber nichts darüber aus, wie hochwertig und verwertbar die Inhaltsstoffe für den Hund wirklich sind. Ein Hundefutter, auf dem „Sehr gut“ steht, muss also noch lange nicht „sehr gut“ für die Ernährung des Hundes sein.

Hundefutter-Volumen kann Aufschluss geben

Ein hoher Preis ist ebenfalls keine Garantie für ein gutes Hundefutter. Eine gutes Hundefutter muss nicht teuer sein. Jedoch erscheint es oft auf den ersten Blick kostspieliger, da der Hund aufgrund der hochwertigen Inhaltsstoffe nur sehr wenig Futtervolumen benötigt, diese geringere Menge aber genau so viel kostet wie eine größere Menge eines preisgünstigeren Futters. Von billigem Futter muss jedoch oft eine größere Menge gegeben werden – die Differenz besteht meist aus minderwertigem Hundefutter-Füllstoff.

 

 

Die empfohlene Futtermenge ist also der erster Hinweis auf ein wirklich gutes Hundefutter: Sie sollte möglichst niedrig sein! Weitere Aufschlüsse liefert die Deklaration auf dem Hundefutter-Etikett.

Hundefutter-Etiketten sind aufschlussreich

Laut Futtermittelgesetz ist der Hersteller lediglich verpflichtet, die übergeordneten Zutatengruppen anzugeben und nicht die tatsächlichen Einzelzutaten. Hinter diesen Zutatengruppen können sich hochwertige Hundefutter-Inhaltsstoffe verbergen, aber auch minderwertige Füllstoffe.

Gibt ein Hundefutter-Hersteller auf seinem Etikett nur Zutatengruppen an, wird dieses Hundefutter wahrscheinlich nur den gesetzlichen Mindestforderungen entsprechen. Produzenten von hochwertigem Futter schlüsseln dagegen meist transparent und in klarer Reihenfolge alle konkreten Inhalts- und Zusatzstoffe auf.

Hier geht es weiter: Hunde-Ernährung - richtige Futterwahl Teil 3

 

Hunde-Ernährung in allen Lebensphasen:

Teil 1: Welpenfutter - Welpen und Junghunde richtig füttern

Teil 2: Hundefutter für Erwachsene Hunde

Teil 3: Hundefutter für Hundesenioren

Diese Artikel könnten Dich auch interessieren: