Hunde-Ernährung: Zusammensetzung

Hundefutter – Inhaltsstoffe Glossar

Hundefutter besteht aus verschiedenen Inhaltsstoffen. Doch was man auf den Etiketten liest, ist nicht immer so einfach zu durchschauen. In unserem großen Glossar haben wir die wichtigsten Hundefutter-Inhaltstoffe zusammengestellt und erklären Ihre Bedeutung für die Hunde-Ernährung.

Hundefutter-Inhaltsstoff: Amarant (Amaranthus)

Amarant ist eine uralte Kulturpflanze, deren Samen wie Getreide verwendet werden – daher bezeichnet man sie als Pseudegetreide. Amarant ist glutenfrei und hat einen hohen Gehalt an Eisen,  Eiweiß und Mineralstoffen, beinhaltet allerdings auch spezielle Gerbstoffe, die die Aufnahme von Vitaminen, Proteinen und Spurenelementen hemmt.

Hundefutter-Inhaltsstoff: Cellulose

Unter Cellulose versteht man unverdauliche Pflanzenteile, also Ballaststoffe, die meist aus Abfallprodukten der Getreideindustrie bestehen. In Hunde-Nahrung dient Cellulose meist als Füllstoff.

Hundefutter-Inhaltsstoff: Cerealien

Cerealien sind Ballaststoffe, die aus dem Abfall der Müsliherstellung gewonnen werden und vom Hund nicht verwertet werden können. Cerealien dienen meist nur als Füllstoff.

Hundefutter-Inhaltsstoff: Eiererzeugnisse

Eiererzeugnisse werden Abfallprodukte aus der Eiverarbeitung genannt, also meist die Eierschalen. Eierschalen sind allerdings ein hochwertiger Kalziumlieferant. Wird ein ganzes Ei verwendet, wird dies mit „Ei“ deklariert.

Hundefutter-Inhaltsstoff: Fleisch und tierische Nebenerzeugnisse

Hier werden zwei Kategorien zusammengefasst, ohne dass wirklich klar wird, was wirklich in dieser Hunde-Nahrung drin steckt: „Fleisch“ kann zwar durchaus auch hochwertiges und hochverdauliches Muskelfleisch bedeuten, jedoch auch minderwertiges Binde- und Sehnengewebe, Schleimhäute und Fettgewebe.

Noch verwirrender ist die Bezeichnung „tierische Nebenerzeugnisse“: Unter diesen Begriff fallen unter anderem Innereien, Knochen, Knorpel und Blut, aber auch Federn, Hufe, Haare, Schnäbel und sogar Urin. Manche dieser Nebenprodukte können Hunde durchaus sehr gut verwerten, andere wiederum kaum.

Übrigens dürfen auch Schlachtabfälle der Kategorie 3 - Hufe, Häute, Federn usw. von schlachttauglichen Tieren, aber auch Küchenabfälle und überlagerte Lebensmittel – unter bestimmten Bedingungen für Heimtiernahrung verwendet werden. Wieviel Fleisch und wieviele Schlachtabfälle in welcher Qualität sich im Hunde-Futter befinden kann man der Inhaltsgruppe nicht entnehmen.

Hier geht es weiter: Hundefutter-Inhaltsstoffe Glossar Teil 2

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