Hunde-Ernährung: Hunde-Trinkwasser Teil 2

Hunde-Wasser – was ist zu beachten?

 

Hunde trinken nicht jedes Wasser – doch sie müssen genügend Flüssigkeit aufnehmen. Beim Wasserangebot zu Hause und unterwegs gibt es ein paar Dinge zu beachten, damit der Wasserbedarf des Hundes optimal gedeckt werden kann.

 

Hunde benötigen nicht nur ein hochwertiges Hundefutter, sondern auch eine ausreichende Versorgung mit Trinkwasser. Wasser sollte deshalb immer zur freien Verfügung stehen, das gilt insbesondere an heißen Tagen und im Hunde-Sommer. Auch nach körperlicher Aktivität, wie beispielsweise Hundesport, muss gewährleistet sein, dass der Hund genügend Wasser zu sich nehmen kann. Die meisten Hunde trinken etwa ein bis zwei Stunden nach ihren Mahlzeiten und zusätzlich nach der Gabe von Kauartikeln.

Selbstverständlich sollte das Trinkwasser immer sauber und frisch sein und mindestens zweimal am Tag gewechselt werden. Es ist sinnvoll, Wasser an mehreren Stellen des Hauses und auch im Hunde-Garten anzubieten. Trinkt der Hund nur widerwillig oder zieht Gewässer in der freien Natur vor, kann das ein Hinweis darauf sein, dass mit dem Trinkwasser etwas nicht stimmt.

Hunde-Wasser möglichst ohne Chlor und Blei

Unserem Leitungswasser wird aus hygienischen Gründen Chlor beigefügt. Manche Hunde reagieren darauf empfindlich und lehnen das Wasser demzufolge ab. Es kommt auch vor, dass ältere Wasserleitungen noch aus Blei bestehen und das Leitungswasser deshalb Spuren von giftigem Blei enthält. Hunde merken das meist schnell und trinken bleihaltiges Wasser nur ungern.

Um heraus zu finden, ob das Leitungswasser beeinträchtigt ist, kann dem Hund vorübergehend stilles Mineralwasser angeboten werden. Im Handel ist auch spezielles Hundewasser erhältlich. Trinkt ein Hund zu wenig, obwohl es an der Wasserqualität nichts auszusetzen gibt, sollte er dem Tierarzt vorgestellt werden. Dasselbe gilt bei auffällig erhöhtem Wasserbedarf: Hier kann eine ernste Erkrankung von Niere oder Blase vorliegen.

 

Hunde-Wasser aus Pfützen und Bächen

Viele Hunde trinken mit Vorliebe beim Spaziergang - aus Pfützen, Seen oder Bächen. Bei sauberen Fließgewässern ist dagegen grundsätzlich nichts einzuwenden, jedoch drohen insbesondere bei stehenden Gewässern diverse Gefahren für die Hunde-Gesundheit. Leptospirose-Viren und Bakterien siedeln sich in Pfützen, Tümpeln und Teichen ohne Wasserbewegung besonders häufig an. Die Folge können Erkrankungen des Magen-Darm-Trakts oder Schlimmeres sein. Daher ist es sinnvoll, dem Hund unterwegs nicht zu erlauben, aus jedem Wasserloch zu trinken.

Empfehlenswert ist die Anschaffung eines Faltnapfs, mit dem der Hund auch unterwegs mit sauberem Wasser getränkt werden kann, das in einer Flasche mitgeführt wird. Auch spezielle Trinkflaschen mit integriertem, klappbaren Wassergefäß gibt es im Fachhandel.

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