Longerich

Hundewiese Köln: Hundefreilauffläche Nr. 44

getestet am: 23.10.2008
Adresse: Zwischen Militärringstr., Meerfeldstr. und Bielefelder Str., Longerich, Köln
Gesamtbewertung: 4 von 6 Pfoten
Größe:
Mittelgroß
3 von 6 Pfoten
Boden:
Wiese
4 von 6 Pfoten
Wasserzugang:
Nein
1 von 6 Pfoten
Sauberkeit:
Ziemlich sauber
4 von 6 Pfoten
Papierkörbe:
Vorhanden
4 von 6 Pfoten
Sitzgelegenheiten:
Vorhanden
4 von 6 Pfoten
Parkplätze:
An der Meerfeldstraße
4 von 6 Pfoten
Verkehr:
Mittel
3 von 6 Pfoten
Gassibeutel-Station:
Nein, nicht vorhanden
1 von 6 Pfoten
Flirtfaktor:
Mittel
3 von 6 Pfoten
Gebüsche:
Vorhanden
3 von 6 Pfoten
Beleuchtung:
Am Weg vorhanden
3 von 6 Pfoten

Bemerkungen

Die Freilauffläche im Niehler Ei ist eben so extravagant wie gewöhnungsbedürftig. Betreten wird sie durch eine Unterführung. Dem Auge offenbart sich sogleich ein friedlicher kleiner Wald, zu dem das Mordsgetöse nicht so recht passen mag. Der Höllenlärm kommt vom Kreisverkehr eine Etage höher. Denn das Freilaufgebiet liegt in der Mitte des gigantischen Kreisverkehrs an der Industriestraße, der auf riesigen Betonpfeilern um das Wäldchen herum verläuft. Für eingefleischte Stadthunde ist das vielleicht kein Problem, mancher Hund wird hier aber nicht unbedingt den Gipfel der Entspannung finden, denn das Niehler Ei ist sehr stark befahren und entsprechend lautstark. Und das ist auch für Menschen irgendwie irritierend, hat man doch das Gefühl, mitten auf einer innerstädtischen Verkehrskreuzung zur schönsten Feierabendzeit zu stehen. Das Freilaufgebiet selbst ist eher unspektakulär. Ausstattung wie Papierkörbe oder Bänke sucht man vergebens, das einzige, was hier zu tun bleibt: den geteerten Weg entlang flanieren, während der Hund ein wenig durchs Unterholz stöbert. Immerhin hat Hund hier einen ganzen Wald zur freien Verfügung, in dem er frei laufen darf – das dürfte Seltenheitswert haben. Allerdings ist Aufpassen angesagt: Über eine Böschung kann der Vierbeiner problemlos die Autokollonnen oberhalb besuchen gehen, nur die Leitplanke trennt die Straße dort von dem Wäldchen. Dasselbe gilt für die Bahnlinie, die durch den südlichen Teil des Niehler Eies läuft. Also, auch wenn der Wald dazu einlädt: den Vierbeiner besser nicht allzu weit ins Unterholz vordringen lassen, denn der Wald ist immerhin so dicht, dass man den Hund schnell aus den Augen verlieren und ihm nur schwer folgen kann. Wir haben den Test für die Hundewiesen Nr. 39 und Nr. 40 zusammen gelegt, da sich beide unmittelbar anschließen und im Niehler Ei liegen. Getrennt werden sie durch den Fußgängerweg im Norden des Eies – auf dem geteerten Weg selbst dürfen Hunde also nicht frei laufen. Fazit: Innovative Ideen im Bereich Hundewiesen sind begrüßenswert. Damit die recht experimentelle Hundeauslauffläche im Niehler Ei aber wirklich sinnvoll ist, müsste nachgebessert werden.
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Unser Routen-Tipp – Köln auf 6 Pfoten

Habt Ihr einen interessanten Routen-Tipp zu dieser Wiese? Dann schickt ihn uns bitte an: info@stadthunde.com, damit wir ihn hier weitergeben können. Danke!