Hundegesetz / Hundeverordnung in Köln

Anleinpflicht:

In Fußgängerzonen, Haupteinkaufsbereichen und anderen innerörtlichen Bereichen, Straßen und Plätzen mit vergleichbarem Publikumsverkehr sowie in der Allgemeinheit zugänglichen umfriedeten Park-, Garten- und Grünanlagen einschließlich Kinderspielplätzen mit Ausnahme besonders ausgewiesener Hundeauslaufbereiche und bei öffentlichen Versammlungen, Aufzügen, Volksfesten und sonstigen Veranstaltungen mit Menschenansammlungen,
in öffentlichen Gebäuden, Schulen und Kindergärten sind alle Hunde an einer geeigneten Leine zu führen. Eine Befreiung von der Anleinpflicht in diesen Bereichen ist, egal für welche Hundekategorie, nicht möglich.

Hunde der Kategorie „großer Hund“  müssen überall angeleint führt werden. Hiervon gibt es keine Befreiungsmöglichkeit. Auch gefährliche Hunde sind generell an der Leine (höchstens 1,5 m Länge)  zu führen.

Verstöße gegen die Anleinpflicht stellen eine Ordnungswidrigkeit dar, die mit einem Verwarnungsgeld in Höhe von 30 Euro geahndet werden kann.

Eine Ausnahmen der Anleinpflicht besteht für Diensthunde von Behörden, Hunde des Rettungsdienstes, Hunde  des Katastrophenschutzes, Blindenführhunde sowie Behindertenbegleithunde, Herdengebrauchshunde und brauchbare Jagdhunde im Rahmen ihres bestimmungsgemäßen Einsatzes.

Bei Fragen zur Anlein- und Maulkorbpflicht sowie zum Landeshundegesetz hilft Ihnen das Amt für öffentliche Ordnung, Tel: 0221/221-32000.

Kotbeseitigungspflicht:

Sie sind verpflichtet, die Hinterlassenschaften Ihres Hundes auf öffentliche Flächen - insbesondere Gehwege und Straßen, Spiel- und Bolzplätze. Dies gilt außerdem für Grün- und Hundefreilaufflächen zu beseitigen. Bei einem Verstoß droht Ihnen ein Verwarnungsgeld ab 35 Euro, bei einer Verunreinigung von anderen Bereichen, zum Beispiel von Kinderspielplätzen, droht sogar ein Bußgeld von bis zu 250 Euro!

Es gibt eine einzige Ausnahme: Auf dicht mit Bäumen oder Sträuchern bewachsenen Flächen darf der Hundekot liegen bleiben.