Foxterrier

Woher er kommt:

Wie die meisten Terrierrassen entstand auch der Foxterrier in Großbritannien. Hier diente er bereits im 18. Jahrhundert als Fuchsjäger, deren Bauten die kleinen Energiebündel erstürmten, und die Bewohner so vor die Flinten der Häscher trieben. Die zwei Varietäten – Kurzhaar-(Glatthaar-) und Rauhaar-(Drahthaar-)Foxterrier - stammen vermutlich von ähnlichen Ursprungsrassen ab. Bei der engen Verwandtschaft unter den Terriern führt deren genaue Benennung allerdings zu immer wieder kehrenden Streitigkeiten zwischen den Experten. Aus diesen kann sich getrost raushalten, wer schlicht die heutige Beliebtheit der Rasse betrachtet. Der Hund ist noch immer ein As bei der Jagd, hat aber auch zunehmend zivile Anhänger. Dies übrigens auch in den USA, wo auch die sogenannten Toyrassen gezüchtet werden. Letzteres übrigens ohne Rücksicht auf die Ablehnung durch die europäische Züchter-Zunft.

Was er kann, was er braucht:

Der kleine Fuchs-Schrecker ist noch immer Jäger durch und durch. Bei seiner Erziehung sollte man dies beachten und schnell für Klarheit sorgen was das Aufspüren von Wild-, Raub- und Nachbarstieren betrifft. Am besten setzt man den Foxterrier natürlich für das ein, was ihm im Blute liegt – sein Leben ist jedenfalls erst wirklich komplett, wenn er Hetzen, Wühlen und Beute machen kann. Als Familienhund taugt der Hund allerdings auch, in diesem Fall sollte man aber eine adäquate Ersatzbeschäftigung finden. Aufgrund seiner Verspieltheit und Lebensfreude stehen Kinder auf den Briten – doch sollten sie lernen, den Gefährten auch mal in Ruhe zu lassen, wenn er leicht gereizt reagiert.

Bei der Pflege unterscheiden sich die beiden Varietäten am deutlichsten. Das raue Fell des Drahthaar-Foxterriers muss regelmäßig getrimmt werden, um die Farbgebung beizubehalten. Beim Kurzhaar reicht kräftiges Bürsten. Die Futterrationen sollten stets dem Aktivitätsgrad des Hundes angepasst werden. Mehr Action heißt auch mehr Fleisch, Gemüse und Reis. Vitamine und Mineralien runden die Ernährung ab und sorgen für gute Gesundheit bis ins hohe Alter.

Wie er in der Stadt klarkommt:

Trotz seiner überschaubaren Ausmaße ist der Foxterrier kein Wohnungshund. Sein Jagdtrieb bellt nach Auslauf, und selbst bei der Hatz auf Mäuse und andere Kleintiere im heimischen Garten geht in seinem Herz die Sonne auf. Wer es leisten kann, den Hund so regelmäßig ins Freie zu bringen, dass dieser seinen natürlichen Bewegungsdrang voll ausleben kann, kommt aber eventuell auch ohne eigenes Grundstück aus. Hin und wieder ein Fuchsbau – schon perlen Tränen des Glücks aus den Terrieraugen.

Was in seinem Steckbrief steht:

Name Foxterrier
Herkunft Großbritannien
Patronat Großbritannien
Widerristhöhe bis etwa 39 cm
Gewicht bis etwa 8,25kg
Fellfarben weiß mit schwarzen Abzeichen oder schwarz und lohfarbenen
Besondere Merkmale - klein, V-förmige Ohren
- auffällige Abzeichen
- kompakter Körperbau
FCI-Klassifikation - Gruppe 3: Terrier
- Sektion 1: Hochläufige Terrier
Durchschnittliche Lebenserwartung 12 Jahre