Begriffe rund um den Hund kompakt

Hunde-Lexikon

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Aalstrich

Als Aalstrich bezeichnet man den dunkel gefärbten Strich des Fells vom Nacken, bis hin zur Rute

AAM - angeborener Antriebs-mechanismus

Ein AAM ist ein angeborener Trieb, durch den Lebewesen als Reaktion auf einen Reiz aktiv werden

Aasfressen

Aasfressen ist eine unschöne und unerwünschte Eigenschaft aus der Wildhundphase. Hunde fressen Aas, um ihren Säure/Basen-Haushalt auszugleichen.

Abbrechen

Als Abbrechen bezeichnet man das Öffnen der Schnauze eines Hundes mit einem Hilfsmittel, welcher sich in einem Stück Wild verbissen hat.

Abdomen

Als Abdomen bezeichnet man die Bauchhöhle des Hundes, welche die Bauchorgane beinhaltet. Sie reicht von Brusthöhle bis Zwerchfell

Abhalsen

Als Abhalsen bezeichnet man das Abnehmen des Halsbandes

Ablegen

Beim Ablegen handelt es sich um ein Kommando aus der Hundeerziehung, bei dem der Hund an dem ihm zugewiesenen Platz liegen muss, bis er ein anderslautendes Kommando erhält

Ableinen

Als Ableinen bezeichnet man das Lösen der Hundeleine, so dass der Hund frei laufen kann.

Abpfeifen

Als Abpfeifen bezeichnet man das Heranrufen des Hundes durch einen speziellen Pfiff.

Abrufen

Abrufen bezeichnet das Kommando, bei dem der Hund zur Rückker aufgefordert wird. Es kann durch Zuruf, Pfiff oder Sichtzeichen erfolgen.

Abstammungs-nachweis

Der Abstammungsnachweis ist die Ahnentafel, die für jeden Rassehund von der Zuchtbuchstelle des Rassehundevereins ausgestellt wird.

Abszeß

Als Abzess wird eine Eiterbeule bezeichnet.

Abzahnen

Als Abzahnen bezeichnet man den Zahnwechsel des Junghundes. Ein Junghund verliert seine Miclhzähne zwischen dem 4. und 7. Lebensmonat.

Abzeichen

Als Abzeichen bezeichnet man kleine, sich abhebende Flächen auf dem Fell des Hundes.

Adult

Als adult bezeichnet man ausgewachsene, geschlechtsreife, also erwachsene Hunde. Engl. = erwachsen

Afterkralle / Afterklaue

Die Afterkralle ist die fünfte Zehe an den Hinterläufen von Hunden. Oft ist sie verkümmert. Um Verletzungen vorzubeigen, wird sie im Welpenalter entfernt. Bei Rassen wie dem Briard, gehört sie allerdings zum Rassestandard.

Aggression

Unter Aggression versteht man das Angriffs-, Verteidigungs-, und Drohverhalten von Hunden. Sie kann unterschiedliche Bedeutungen und Ursachen haben.

Agility

Als Agility bezeichnet man Geschicklichkeitssport für Hunde. Hierbei muss der Hund in möglichst kurzer Zeit Hindernisse wie Tunnel, Hürden, Slalomstangen, Wände etc. überwinden.

Agonistisches Verhalten

Unter agnostischem Verhalten sind sämtliche Verhaltensweisen im Rahmen einer Auseinandersetzung zusammengefasst. Hierzu gehören Angriffsverhalten, Imponieren, Fluchtverhalten, Drohen, Angreifen, Abwehren, Beschwichtigen, Unterwerfen.

Ahnentafel

Als Ahnentafel bezeichnet man den Abstammungsnachweis. Er enthält einen lückenlosen Nachweis über die Vorfahren eines Rassehundewelpen. Anerkannte Rassehundezuchtvereine führen Zuchtbüchter, in die alle geborenen Welpen samt Zwingernamen eingetragen werden. Hierdurch soll die Reinrassigkeit der Welpen und Elterntiere nachvollziehbar gemacht werden. Züchter müssen festgeschriebene Auflagen erfüllen und sämtliche Zuchtbestimmungen einhalten. Geschieht dies nicht, kann der Welpe keine Ahnentafel erhalten.

Ahnenverlust

Als Ahnenverlust bezeichnet man vererbbare Eigenschaften, die in einer Zuchtlinie nicht mehr auftreten, sondern über mehrere Generationen hinweg verloren gehen.

AKZ

Abkürzung: Abrichtkennzeichnung. In ihr sieht man, welche Prüfungen ein Hund erfolgreich absolviert hat.

Albino

Als Albino bezeichnet man einen Nahezu weißen Hund, dessen Mangel an Farbpigmenten sich durch blasse Haut und rötliche Augen bemerkbar macht.

Alpha Tiere

Der Anführer der Rangordnung innerhalb eines Rudels, Alphatiere kristallisieren sich oft schon im Welpenalter innerhalb des Wurfes heraus.

Altruismus

Als Altruismus bezeichnet man uneigennützioges Verhalten. Bei Hunden macht es sich vor allem durch Warnen und Verteidigen des Rudels, Hilfe bei der Aufzucht von Welpen und Weitergabe von beschaffter Nahrung an das Rudel bemerkbar.

Analdrüse

Als Analdrüse bezeichnet man das Paar Afterdrüsen seitlich des Anus.

Anal-Fissur

Überfüllung der Analdrüsen. Es kann zur Entzüdung kommen. Der Hund versucht, sich häufig in das Hinterteil zu beißen oder rutscht mit dem Hinterteil auf dem Boden entlag, um die Drüsen wieder zu öffnen. Das entleeren sollte durch einen Tierarzt vorgenommen werden.

Analgesicht

Als Analgesicht bezeichnet man die Duft-Absonderung der Analdrüse eines Hunde, durch die er sich - wie durch eine Visitenkarte - von anderen Hunden unterscheidet.

Analkontrolle

Als Analkontrolle bezeichnet man das gegenseitige Beschnüffeln von Hunden. Für Hunde stellt es eine Art Begrüßungsritual dar.

Angeborene Lerndispositionen

Als angeborene Lerndisposition bezeichnet man die angeborene Lernbegabung und die sensiblen Zeitspannen, in denen der Hund durch gesammelte Erfahrungen bestimme Sachen erlernt.

Angstbeisser

Als Angstbeißer bezeichnet man scheue und ängstliche Tiere, welche aus Angst beißen.

Ankörung

Als Ankörung bezeichnet man die Prüfung von Junghunden auf ihre Zuchttauglichkeit nach dem Standard der jeweiligen Rasse. Die Körung entscheidet über die Zulassung zur Zucht.

Anthropo-morphismus

Als Anthropomorphismus bezeichnet man das Vermenschlichen eines Hundes, also die Übertragung menschlicher Eigenschaften auf Hunde. Oftmals verhindert dies die artgerechte Haltung von Tieren in menschlicher Obhuten und sorgt für Missverständnisse.

Antiphlogistikum

Als Antiphlogistikum bezeichnet man ein Entzündungshemmendes oder –abschwächendes Arzneimittel.

Apfelkopf

Als Apfelkopf bezeichnet man die Kopfform einiger Zwerghundrassen,wie z.B. Chihuahua

Apportieren

Als Apportieren bezeichnet man das Bringen von Gegenständen, in der Regel auf Kommando. Für Hunde ist dies ein natürlcihes Verhalten und hat seinen Urprung im Beutetragen und Jagdverhalten.

Ascaridae

Anderer Begriff für Spulwürmer

Aufreiten

Als Aufreiten bezeichnet man das Bespringen des Weibchens durch den Rüden beim Geschlechtsakt. Es kann aber auch eine Frustrationsgeste oder Dominanzgehabe darstellen.

Aujetzki- Virus

Ein für Hunde gefährliches Herpesvirus, das vor allem in rohem Schweinefleisch und Schweineknochen auftritt.

Backenpartie

Als Backenpartie bezeichnet man den Teil des Hundekörpers, wo Oberkiefer und Unterkiefer zusammentreffen.

Befederung

Unter Befederung versteht man das lange Haar von Hunden an Ohren, Brust, Läufen, Bauch und Rute

Behang

Als Behang bezeichnet man die herabhängenden Ohren des Hundes.

Behindertenbegleithund

Hunde, die nach einer ca. 2-jährigen Ausbildung Schwerbehinderten das Leben im Alltag erleichtern sollen. Die Ausblidung erfolgt individuell auf die Anforderungen des zukünftigens Halters und beginnt bereits im Welpenalter.

Beisshemmung

Als Beißhemmung bezeichnet man das Ausbleiben des Bisses, sobald sich ein anderer Hund auf den Rücken legt und seine ungeschütze Kehle zeigt. Dieses Zeichen signalisiert die Aufgabe und löst bei sozialisierten Hunden die Beißhemmung aus.

Belegen

Als Belegen bezeichnet man das Decken der Hündin durch den Rüden.

Bellen

Bellen ist die Lautäußerung der Hunde. Es drückt die Stimmung des Hundes aus und geschieht zu vielen Anlässen.

Belohnung

Die Belohnung ist das beste Erziehungsmittel für Hunde. Durch sie werden gewollte Handlungen verstärkt.Je nach Hund kann die Belohnung Lob, Futter oder Spiel sein.

Betteln

Als Betteln bezeichnet man die vielfältigen aufdringlichen Verhaltensweisen von Hunden um an Futter zu gelangen. Grenzen muss jeder Halter für sich selbst setzen.

Beutetrieb

Der Beutetrieb ist direkt verwandt mit dem Jagdtrieb. Unter ihm versteht man Handlungen wie Aufstöbern, Verfolgen, Ergreifen, Todschütteln und Fressen bzw. die Beute zu den Jungen bringen. Jäger fördern diesen Trieb gemeinsam mit dem Bringtrieb, so dass der Hund die Beute unversehrt apportiert.

Bewegung

Bewegung ist unbedingt notwendig und für eine artgerechte Haltung erforderlich. Sie kann vielfältig und rasse-abhängig unterschiedlich sein. Genau wie die Dauer der Bewegung. Mögliche Formen der Bewegung sind Spazieren gehen, Joggen, Neben-dem-Rad-Laufen, Agility, Ballspielen, Schwimmen. Es liegt in der Verantwortung des Halters zu beurteilen, was er seinem Hund zumuten darf und was ihm Spass macht.

Bissigkeit

Als Bissigkeit bezeichnet man eine nicht gewünschte Verhaltensweise bei Hunden. Hunde werden bissig durch Erziehunsgfehler beim Anhetzen oder aus Angst. Beobachtet man derartige Verhaltensweisen bei einem Hund, sollte man sofort enstprechend Gegenwirken.

Blendling

Als Blendling bezeichnen Zoologen einen Mischling oder Bastard.

Blenheim

Unter Blenheim versteht man die Farbbezeichnung für kastanienbraun und weiß.

Blesse

Als Blesse bezeichnet man den weißen Streifen vom Schädel bis zur Nasenspitze.

Blue Merle

Unter Blue Merle versteht man die Tigerung bei Collies, Doggen und Dackel. Sie wird auch Blauschecke genannt. Der Merlefaktor kann als Erbanlage von Mißbildungen wie Blindheit und Taubheit begleitet werden.

Borelliose

Als Borelliose bezeichnet man eine bakterielle Infektion, die durch Zecken übertragen wird. Die Symptome der Krankheit, wie Müdigkeit, Appetitlosigliet und Fieber zeigen sich erst langsam. Oftmals treten Gelenksentzündungen im Zusammenhang mit einer Borreliose auf. Weitere Schäden von Nervensystem und Organen sind möglich. Die Borelliose wird mit Antibiotika behandelt, allerdings ist die Therapie langwierig.

Bringtrieb

Als Bringtrieb bezeichnet den bei manchen Rassen (Retrievern) ausgeprägten Trieb, Gegenstände zu bringen. Die Förderung dieses Bringtriebes ist ein wichtiger Teil der artgerechten Beschäftigung entsprechender Rassen. Jäger machen sich diesen Trieb im Rahmen der Apportierarbeit zu Nutze.

Buddeln

Unter Buddeln versteht man den für den Hund angehmenen Zeitvertreib mit seinen Pfoten zu graben. Oft machen sie es ohne erkennbaren Grund - oft, weil sie in der Erde lebende Tiere aufgespürt haben oder um Knochen zu vergraben.

Buschieren

Als Buschieren bezeichnet man das Aufstöbern des Wildes durch eine Hundemeute.

CAC

Abkürzung: Certificat d' Aptitude au Championat.Gemeint ist die Anwartschaft auf den Titel eines Schönheit-Champions.

CACIB

Abkürzung: Certificat d' Aptitude au Championat International de Beauté. Gemeint ist die Anwartschaft auf den Titel eines internationalen Schönheits-Champions.

CACIT

Abkürzung: Certificat d' Aptitude au Championat International de Travail. Gemeint ist die Anwartschaft auf internationalen Titel eines Gebrauchshundes.

Canidae

Lateinisch: Familie der hundeartigen Lebewesen.

Caniden

Als Caniden bezeichnet man hundeartige Rudeltiere der Familie Canidae.

Caninus

Als Caninus bezeichnet man den Eckzahn oder Fangzahn, der im Ober- und Unterkiefer auf jeder Seite jeweils einmal vorkommt.

CfBrH

Abkürzung: Clubs für britische Hütehunde Es handelt sich um den ältesten und größten Club für alle Britischen Hütehundrassen.

Championat

Als Championat bezeichnet man Siegertitel für Hunde, die dem Standard und den Anforderungen der Rasse am nächsten kommen.

Charakter

Als Charakter bezeichnet man die Gesamtheit der Eigenschaften, die ein Hund aufweist. Der Charakter kann sich von Rasse zu Rasse unterscheiden. Beispiele für Charakterzüge sind Anhänglichkeit, Bringtrieb, Dickköpfigkeit, Selbständigkleit, Ausdauer, Spielfreude, Temperament, Lernfreudigkeit, Schutztrieb.

Chip

Als Chip bezeichnet man ein kleines, wenige mm großes Implantat, das unter die Haut am Hals des Hundes gesetzt wird. Es dient zur Identifikation von Hunden. Auf dem Chip befindet sich ein weltweit einmaliger Zahlencode, der in einer Datenbank gespeichert wird.

Chromosomen

Der Chromosomensatz des Hundes besteht aus 39 Paaren. Auf den Chromosomen sind die Erbanlagen der Hunde gespeichert.

Coursing

Als Coursing bezeichnet man das Hetzen eines im Zickzackkurs gezogenen künstlichen Hasens. Courising wird vor allem im Windhundesport betrieben, wobei die Schnelligkeit und die Geschicklichkeit der Hunde bewertet werden.

Crufts

Crufts ist der Name der größten Hundeausstellung der Welt, welche jedes Jahr im März in Birmingham (Großbritannien) stattfindet.

Darmparasiten

Als Darmparasiten bezeichnet man u.a. Bandwürmer und Spulwürmer, die meistens von der Hündin-Mutter auf die Welpen übertragen werden. Verantwortungsbewusste Züchter verabreichen ihren Welpen daher in den ersten 8 Lebenswochen zwei Wurmkuren.

Daumen

Als Daumen bezeichnet man die Klauen, die sich an den Innenseiten der Vorderläufe einige Zentimeter über dem Boden befinden.

DCC

Abkürzung: Deutscher Collie-Clubs

Deckgeld

Als Deckgeld bezeichnet man das Honorar, welches ein Rüden-Besitzer bekommt, wenn er seinen Rüden eine Hündin decken lässt. Dies kann aber auch das Recht zur zweiten Welpenwahl sein.

Deckschein

Mit dem Deckschein bestätigt der Rüdenbesitzer den erfolgreichen Deckakt. Der Deckschein ist Voraussetzung für die Eintragung reinrassiger Welpen in das Zuchtbuch.

Defektzucht

Als Defektzucht bezeichnet man Rassen, denen aus Schönheitsgründen körperliche Schäden zugefügt werden.

Demutstellung/Demutshaltung

Das Erlernen der Demutstellung ist ein wichtiger Bestandteil der Sozialisierung eines Hundes, da sie bei anderen Hunden die Beißhemmung auslöst. Der bedrohte Hunde legt sich hierbei auf den Rücken und zeigt demonstrativ seine unegschützte Kehle.

Deprivationssyndrom

Das Deprivationssyndrom ist eine Fehlentwicklung im Verhalten des Hundes, welche aus Isolation in der Welpenphase oder mangelnder Zuneigung entsteht.

Dermatitis

Als Dermatitis bezeichnet man eine Hautentzündung, die auch die tieferen Hautschichten betrifft.

Domestikation

Unter Domestikation versteht man die Entwicklung eines wilden Tieres zum Haustier.

Domestikationsmerkmal

Als Domestikationsmerkmal bezeichnet man eine erbliche Veränderung im Verhalten oder Köperbau im Vergleich zur eigentlichen Stammform.

Doppelfell

Als Doppelfell bezeichnet man ein doppellagiges Fell, welches aus warmer, wasserabweisender Unterwolle und wetterfestem Deckhaar besteht.

Drahthaar

Als Drahthaar bezeichnet man dichtes, kurzes und harsches Fell.

Drohung

Als Drohung bezeichnet man die angezeigte Angriffsbereitschaft eines Hundes. Hunde drohen Beispielsweise, um ihr Revier, Beutestück zu verteidigen oder um die Rangfolge zu klären.

Duftmarken

Als Duftmarken bezeichnet man Marken aus Urin, die der Hund absetzt um sein Revier zu kennzeichnen.

Dummy

Als Dummy bezeichnet man eine mit festem Stoff überzogene Rolle, die zum Üben vom Apportieren und anderen jagdlcihen Aufgaben des Hundes eingesetzt wird.

Dysplasie

Als Dysplasie bezeichnet man die Fehlentwicklung oder Fehlbildung eines Gelenks. Beispielsweise Hüftgelenksdysplasie (HD).

EAM Erworbener Auslöse Mechanismus

Zusätzlich zum EAM lernt der Welpe durch weitere Erfahrungen hinzu, was gut und was schlecht ist. Teilweise sind mehrere Versuche notwendig bis ein Welpe versteht, dass eine bestimmte Erfahrung schlecht ist und bleibt.

Einkneifen der Rute

Das Einkneifen der Rute ist bei einigen Rassen typisch. Bei anderen hingegen ist es entweder ein klares Zeichen für Angst oder sonstiges Unwohlsein, oder es deutet auf einen Wurmbefall hin.

EJS

Abkürzung: Europajugendsieger bei Hundeausstellungen

Ektropium

Als Ektropium bezeichnet man die Auswärtsdrehung bzw. Schlaffheit des unteren Augenlides.

Entfilzungskamm

Ein Entfilzungskamm sollte man besonders für langhaarige Hunderassen verwenden, um das Fell von Filz zu befreien.

Entropium

Als Entropium bezeichnet man ein eingerolltes nach innen gedrehtes Augenglid beim Hund. Unter Umständen muss es von einem Tierarzt operativ entfernt werden.

Entwurmen

Als Entwurmen bezeichnet man das verabreichen von Tabletten zur Vorbeugung bzw. Befreiung von Wurmbefall. entsprechende Medikament gibt es beim Tierarzt. Eine Entwurmung sollte regelmäßig vorgenommen werden.

Erbkoordination

Als Erbkoordination bezeichnet man das angeborene Wissen zur Durchführung bestimmter Bewegungsabläufe, die nicht erst gelernt werden müssen.

Erbkrankheiten

Als Erbkrankheiten bezeichnet man Krankheiten, deren Veranlagung dazu ein Hund bereits von seinen Eltern mitbekommt. Sie können von Rasse zu Rasse unterschiedlich sein. Seriöse Züchter achten bei der Verpaarung zweier Tiere auf die Eindämmung des Risikos.

Erdarbeit

Als Erdarbeit bezeichnet man das Eindringen des Hundes in den unter der Erde liegenden Bau von Füchsen oder Kaninchen.

Ergrauen

Auch Hunde können graue Haare bekommen. Das Ergrauen beginnt um das 6. Lebensjahr an Lefzen und Kinn. Es kann sich weiter über die Schnauze fortsetzen.

Erkundungsverhalten

Unter Erkundungsverhalten versteht man das Untersuchen einer neuen Situation ohne, dass unbedingte Notwendigkeit besteht.

Extinktion

Als Extinktion bezeichnet man das Verschwinden von erlernten Verhaltensweisen. Dies geschieht durch das Ausbleiben der entsprechenden Verstärker.

Fähe

Zoologen bezeichnen weibliche Wölfe, Füchse und Dachse als Fähen.

Fahne

Als Fahne bezeichnet man die langen Haare, die sich an der Unterseite der Rute eines Hundes befinden.

Fährte

Als Fährte bezeichnet man eine Geruchs- oder Blutspur eines Wildtieres. Jagdhunde verfolgen die jeweilige Fährte, um die Beute aufzuspüren.

Fährtenhund

Ein Fährtenhund ist ein Jagdhund der speziell auf das Folgen einer Fährte ausgebildet wurde.

Fährtenleine

Bei einer Fährtenleine handelt es sich um eine einige Meter lange Leine, die dem Hund den nötige Freilauf gewährt.

Fang

Als Fang bezeichnet man die Schnauze eines Hundes.

Farbschläge

Als Farbschläge bezeichnet man die unterschiedlichen Fellfärbungen innerhalb einer Rasse.

Fass

Bei "Fass" handelt es sich um ein Kommando des Hundeführers, um den Hund aufzufordern, einen Gegner festzuhalten.

Fassbeinig

Als fassbeinig bezeichnet man Hunde, deren Sprunggelenke nach außen gebogen sind. Diese Fehlstellung erinnert an O-Beine.

FCI

Abkürzung: Fédération Cynologique Internationale - die Weltorganisation der Kynologie.Sie ist ein Zusammenschluss von Partnerländern, die in ihrem Land die Ausstellung von Ahnentafeln und die Ausbildung von Richtern organisieren.

Federn

Als Federn bezeichnet man die langen, weichen Haare auf der Rückseite der Vorderläufe bei einigen Rassen.

Feldarbeit

Als Feldarbeit bezeichnet man das weite Ablaufen eines Feldes im Bogen durch einen Hund. Hierbei hält der Hund immer Sichtkontakt zu seinem Hundeführer.

Fell

Beim Fell eines Hundes unterscheidet man in Deckhaar und Unterwolle. Weiterhin gibt es rassespezifische Unterschiede, die sich durch langes, kurzes, glattes, lockiges oder drahtiges Fell unterscheiden. Die Beschaffenheit des Fells ist ein wichtiger Punkt zur Abschätzung der Pflege des Hundes, wenn man mit dem Gedanken spielt, sich einen Hund anzuschaffen.

Fellpflege

Unter Fellpflege versteht man das regelmässige Bürsten und Kämmen des Hundes. Je nach Rasse, sind unterschiedliche Bürsten und Kämme einzusetzen.

Fellwechsel

Viele Hunderassen wechseln je nach Jahreszeit ihr Fell. Der Fellwechsel macht sich durch starkes haaren bemerkbar. In dieser Zeit empfiehlt es sich, den Hund öfter zu brürsten.

Fersenbiss

Der Fersenbiss entstammt aus dem spielerischen Umgang von jungen Wölfen miteinander. Heute sieht man ihn vor allem bei Hütehunden, die ihn zur täglichen Arbeit einsetzen.

Fertigfutter

Als Fertigfutter bezeichnet man industriell gefertigtes Futter. Man unterscheidet in Nassfutter und Trockenfutter. Es gibt spezielles Futter für junge, alte, dicke dünne große und kleine Hunde. Ein Blick auf die Zutaten lohnt sich.

Fesseln

Als Fessel bezeichnet man den vorderen Mittelfuß eines Hundes.

Flanke

Als Flanke bezeichnet man die Körperseite zwischen der letzten Rippe und der Hüfte eines Hundes.

Fledermausohr

Als Fledermausohr bezeichnet man längliche oben abgerundete Stehohren.

Flöhe

Flöhe sind lästige Parasiten. Ist ein Hund von einem Floh befallen merkt man dies durch starkes Kratzen, Beißen oder Knabbern an bestimmten Hautstellen oder kleine schwarze Krümel (Flohkot) auf der Haut des Hundes. Beim Tierarzt gibt es zahlreiche Mittel sowohl zur Behandlung als auch zur Vorbeugung.

Flyball

Flyball ist ein Apportierspiel. Eine Maschine wirft Bälle aus und ein Hund muss sie über Hindernisse hinweg zu seinem Halter bringen.

Folgsamkeit

Die Folgsamkeit ist die wichtigste Basis zur Hundeerziehung. Nur, wenn der Hund willens ist, seinem Halter zu gehorchen, lernt er, unterschiedliche Kommandos auf Zeichen auszuführen.

Formbewertung

Die Formbewertung wird auf Zuchtschauen von speziellen Richtern aussgeführt. Sie ist eine wichtige Voraussetzung für die Zuchtzulassung.

Formwert

Als Formwert bezeichnet man die Beurteilung der Hunde auf Ausstellungen und Zuchtschauen anhand ihres Aussehens.

Fransen

Als Fransen bezeichnet man die langen Haare an den Ohren von einigen Hunderassen.

Führigkeit

Als Führigkeit bezeichnet man die Lenksamkeit eines Hundes - egal, ob angeleint oder abgeleint.

Galopp

Als Galopp bezeichnet man die schnellste Gangart eines Hundes. Hierbei setzen Hunde zur selben Zeit die beiden Vorderpfoten auf, dann die Hinterläufe. Durch Gewichtsverlagerung stemmen sie sich hoch und die Vorderpfoten können erneut nach vorn gesetzt werden.

Gangarten

Als Gangarten bezeichnet man die 3 Tempi, in denen ein Hund laufen kann. Man unterscheidet zwischen Schritt, Trab und Galopp.

Gassi

Unter Gassi verstehen Hundehalter im allgemeinen einen Spaziergang bei dem der Hund sein Geschäft verrichten kann.

Gebärden

Als Gebärde bezeichnet man den Ausdruck der Gemütsstimmung eines Hundes in seinem Gesicht (Ohren, Augen und Kopfhaltung) oder durch die Haltung von Rumpf und Rute.

Gebäude

Als Gebäude bezeichnet man den aktiven und passiven Bewegungsapparat eines Hundes.

Gebiss

Das Gebiss des Hundes besteht normalerweise aus 42 Zähnen. 12 Schneidezähne, 4 Fangzähne, 16 Prämolaren und 10 Molaren. Je nach Rasse unterscheidet man weiterhin in Scherenbiss oder Zangenbiss.

Gebrauchshunde

Unter Gebrauchshunden versteht man Hunde, die eine nützliche Arbeit leisten können. (Therapiehunde, Blindenführhunde, Diensthunde, Sanitätshunde, Behindertenbegleithunde, Lawinensuchhunde, Katastrophenhunde, Schutz- und Wachhunde, Hirten- und Jagdhunde, Schlittenhunde, Hütehunde)

Gehör

Das Gehör des Hundes ist sein Sinnesorgan Nummer 2 hinter seiner Nase. Hunde sind in der Lage Schallfrequenzen von 30000 bis 80000 Hz zu erfassen.

Geruchssinn

Der bei Hunden am stärksten ausgeprägte Sinn. Ein Hund besitzt 250 Millionen Riechzellen und ist somit in der Lage Fährten von Menschen und Tieren, Drogen etc aufzuspüren.

Gesäuge

Als Gesäuge werden die 6-12 Milchdrüsen der Hündin bezeichnet.

Geschirr

Das Geschirr wird um den Hals und die Brust des Hundes gelegt. Im Gegensatz zu früher kommt es immer mehr in Mode. Ansonsten tragen ausgebildete Schlittenhunde und Blindenhunde ein Geschirr.

Gesichtsfeld

Als Gesichtsfeld wir der Bereich bezeichnet, in dem ein Hund sehen kann, ohne den Kopf zu bewegen. Das Gesichtsfeld des Hundes beträgt etwa 250 Grad.

Glatthaar

Als Glatthaar bezeichnet man kurzes, eng an den Körper anliegendes Deckfell.

Grasfressen

Hunde fressen Gras, um die Verdauung zu regulieren. Außerdem fressen Hunde Gras, um das Erbrechen zu erleichtern, wenn sie sich von unverdaulicher Nahrung im Magen befreien wollen.

Haar

Beim Haar eines Hundes unterscheidet man in Deckhaar und Unterwolle. Weiterhin gibt es rassespezifische Unterschiede, die sich durch langes, kurzes, glattes, lockiges oder drahtiges Fell unterscheiden. Die Beschaffenheit des Fells ist ein wichtiges Punkt zur Abschätzung der Pflege des Hundes, wenn man mit dem Gedanken spielt sich einen Hund anzuschaffen.

Haarwechsel

Viele Hunderassen wechseln je nach Jahreszeit ihr Fell. Der Fellwechsel macht sich durch starkes haaren bemerkbar. In dieser Zeit empfiehlt es sich, den Hund öfter zu brürsten.

Halsband

Der Zweck von Halsbändern ist es die Leine daran zu befestigen. Es gibt sie aus verschiedenen Materialien (Leder, Nylon, Metall) und in unterschiedlichen Größen

Handler

Als Handler bezeichnet man Personen, die einen Hund im Ring vorführen. Dies muss nicht zwingend der Beseitzer sein.

Handling

Als Handling bezeichnet man das Vorführen eines Hundes im Ring.

Handzeichen

Unter Handzeichen versteht man alle Gesten, über die man mit einem Hund kommuniziert. Sie eignen sich besonders gut für die Kommunikation über weite Distanzen und sollten daher von Beginn an mit eingeübt werden.

Hängen

Als Hängen bezeichnet man die feste Verankerung des Penis des Rüden mit der Scheide der Hündin bei der Belegung. Sie wird von den Schwellkörpern erzeugt.

Hecheln

Da Hunde nicht am ganzen Körper Schweißdrüsen haben, öffnen sie nach längerer Anstrengung oder hohen Temperaturen die Schnauze und lassen die Zunge heraushängen, um ihre Körpertemperatur zu regulieren.

Herdengebrauchshund

Als Herdengebrauchshunde bezeichnet man Hütehunde, die die Herde beisammen halten und nach Hause treiben können.

Herdenschutzhunde

Als Herdenschutzhunde bezeichnet man Hunde, die Herden vor Angriffen von Raubtieren schützen.

Hetzen

Als Hetzen bezeichnet man die schnelle Verfolgung von Tieren durch einen Hund.

Hinterhand

Als Hinterhand bei einem Hund bezeichnet man den Komplex Becken, Keulen und Hinterläufe.

Hitze

Als Hitze bezeichnet man den Geschlechtstrieb von Hündinnen. Die Hitze tritt zweinmal im Jahr ein und wird von der Läufigkeit begleitet.

Hochsuche

Als Hochsuche bezeichnet man das Wittern des Hundes in der Luft. Er hält die Nase hierbei nicht auf den Boden.

Hörzeichen

Als Hörzeichen bezeichnet man ein akustisches Kommando für einen Hund. Oftmals handelt es sich um einen Pfiff oder Ruf.

Hundepfeife

Die Hundepfeife ist ein Hilfsmittel, um dem Hund über längere Distanzen Kommandos zu erteilen. Es gibt sie in unterschiedlichen Tonhöhen.

Hundeschulen

In Hundeschulen lernen Hundehalter den richtigen Umgang mit ihrem Hund. Weiterhin wird gemeinsam die Basis für den Grundgehorsam geschaffen. Viele Hundeschulen bieten auch weiterführende Aufbaukurse in unterschiedlichen Disziplinen an.

Hundesprache

Als Hundesprach bezeichnet man sämtliche Lautäußerungen und Gesten eines Hundes. Hiezu gehören besipeilsweise Bellen, Jaulen, Knurren, Rute-Einziehen, Schwanz-Wedeln, Kopf schieflegen, etc.

Hundesteuer

Die Hundesteuer ist an die jeweilige Stadt oder Gemeinde abzuführen. Durch sie soll die Zahl der gehaltenen Hunde begrenzt werden.

Hütehunde

Als Hütehunde bezeichnet man Arbeitshunde die ihre Arbeit im Umfeld einer Herde verrichten.

Impfbuch

Kleines Heft, dass regelmässig gepflegt und auf dem aktuellen Stand gehalten werden sollte. Aus ihm wird ersichtlich, wann der Hund das letzte Mal gegen was geimpft wurde.

Impfung

Bei der Impfung handelt es sich um eine vorbeugende medizinische Maßnahme, zur Stärkung der Abwehrkraft eines gesunden Organismus.

Imponiergehabe

Durch Imponiergehabe versuchen Hunde ihren Kontrahenten durch Gebärden zu beeindrucken. Solche Gebärden können Knurren, Fell sträuben oder Zähnefletschen sein.

Instinkt

Als Instinkt bezeichnet man angeborene Verhaltensweisen.

Intelligenz

Als Intelligenz des Hundes bezeichnet man den Mix aus Klugheit, Anpassungsfähigkeit und Gelehrigkeit. Durch Beschäftigungsaufgaben, die den Hund auch mental fordern, kann die Intelligenz gefördert werden.

Inzucht

Als Inzucht bezeichnet man die Verpaarung von Tieren, die nahe miteinander verwandt sind.

Jagdtrieb

Der Jagdtrieb ist in jedem Hund vorhanden. Allerdings rassebedingt mehr oder weniger ausgeprägt.

Jaulen

Jaulen ist eine der Lautäußerungen des Hundes.

Junghund

Als Junghunde bezeichnet man Hunde, die aus der Welpenzeit raus sind und noch keine 18 Monate alt.

Kampfhund

Als Kampfhunde bezeichnet man Rassen, die speziell für Hundekämpfe gezüchtetet wurden. Merkmale wie Schmerzunempfindlichkeit, Aggressivität, Ausdauer, niedrige Reizschwelle und völliges Fehlen des Sozialverhaltens gegenüber Artgenossen werden bei der Zucht herausgestellt. Kampfhundrassen sind zum Beispiel Bullterrier, Staffordshire Terrier, Pitbull Terrier oder Dogo Argentino.

Kastration

Unter Kastration versteht man bei einer Hündin das Entfernen der Gebärmutter und bei einem Rüden das Entfernen der Hoden.

Katastrophenhunde

Als Katastrophenhunde werden Hunde bezeichnet, die bei Unglücken wie Erbeben oder Lawinen eingesetzt werden, um verschüttete Menschen zu finden.

Kippohr

Als Kippohr bezeichnet man ein aufrecht gestelltes Ohr, welches eine nach vorne kippende Spitze hat.

Kläffen

Als Kläffen bezeichnet man lang anhaltendes Gebell. Man hört es überwiegend bei kleineren Hunderassen.

Knurren

Knurren zählt zu den Lautäußerungen eines Hundes. Es handelt sich um einen dumpfen Laut. Meistens hat ein knurrender Hund Angst oder fühlt sich nicht wohl. Es gibt aber auch das Gegenteil.

Kondition

Als Kondition bezeichnet man die körperliche Verfassung eines Hundes.

Konditionierung

Man unterscheidet klassische Konditionierung - hier lernt der Hund, dass einem Reiz ein anderer folgen wird und operative Konditionierung - hier lernt der Hund, dass einer Aktion eine Konsequenz folgt.

Konstitution

Als Konstitution bezeichnet man die Widerstands- und Leistungsfähigkeit, die einem Hund bereits vererbt wurde.

Korb

Ein Korb ist eine Möglichkeit, einem Hund ein Lager für dieNnacht zu bieten. Oftmals fühlen Hunde sich durch die erhöhten Ränder geborgen.

Körpersprache

Die Körpersprache ist ein sehr wichtiger Aspekt im Umgang mit Hunden. Hunde achten sehr darauf und wissen kleinste Zeichen zu deuten. Einmal verstanden und zu Nutze gemacht, kann sie sehr hilfreich sein. Beobachtet man Hunde untereinander stellt man fest, dass auch sie sich sehr umfangreich der Körpersprache als Kommunikationselement bedienen.

Körpertemperatur

Hunde haben eine normale Körpertemperatur zwischen 38,0 und 38,6 Grad.

Körung

Als Körung bezeichnet man Auswahl von Zuchttieren. Die Auswahl der Hunde richtet sich nach den Rasseanforderungen in Bezug auf Aussehen, Wesen und Kondition.

Kragen

Als Kragen bei Hunden bezeichnet man das dichte Fell im Nacken und am seitlichen Hals.

Krallen

Bei Krallen handelt es sich im Prinzip um die Fuß- und Fingernägel der Hunde. Sollten sie einmal zu lang werden, enpfiehlt es sich, sie von einem Tierarzt schneiden zu lassen. In ihnen verlaufen Blutgefäße und Nerven, daher besteht Verletzunsgefahr.

Kratzen

Das Hunde sich kratzen ist nichts Besonderes. Oftmals machen sie dies, um sich zu jucken oder aus reiner Verlegenheit. Wird es zu häufig kann es sich auch um einen Parasiten handeln. Der Hundebesitzer muss für die Art des Kratzens seines Hundes einen Blick entwickeln, um die Situation einzuschätzen.

Kupieren

Als Kupieren bezeichnet man das Verkürzen der Ohren oder der Rute. Dies geschiegt durch Beschneidung und ist in Deutschland verboten.

Kynologie

Als Kynologie bezeichnet man die Wissenschaft von den den hundeartigen Lebenswesen.

Lachen

Ziehen Hunde weit nach hinten und oben. Es entsteht der Eindruck, sie würden lachen. Das sie dies oft tun, wenn sie spielen wollen, verstärkt den Eindruck.

Lager

Der Schlafplatz des Hundes wird auch als Lager bezeichnet.

Langhaar

Als Langhaar bezeichnet man das weiche lange Deckhaar mancher Hunderassen.

Lauern

Wenn Hunde lauern, sind sie sehr aufmerksam und gespannt. Man erkennt dies an ihren gespitzten Ohren, heben des Kopfes oder stillstehen.

Läufe

Als Läufe bezeichnet man die Beine der Hunde vom Ellbogengelenk bzw. Kniegelenk abwärts.

Läufigkeit

Als Läufigkeit bezeichnet man den Geschlechtstrieb von Hündinnen. Die Läufigkiet tritt in der Regel zwei mal im Jahr auf und wird begleitet von Blutungen.

Laut

Als Laut bezeichnet man die Sprache des Hundes. Hunde können den Befehl "laut geben" lernen - dann bellen sie.

Lautlose Hundepfeife

eine lautlose Hundepfeife erzeugt Töne in einem Frequenz-Bereich, die nur der Hund hört. Sie eignet sich daher auch optimal für die Jagd. Ein anderer Begriff ist Galton-Pfeife.

Lautverständnis

Als Lautverständnis bezeichnet man die Fähigleit von Hunden, den Sinn eines Kommandos zu erfassen oder aus der Stimmlage Lob oder Kritik zu lesen.

Lautverweisen

Mit Lautverweisen ist gemeint, wenn ein Jagdhund zu seinem Führer bellend zurückläuft, um einen Fund zu melden.

Lawinensuchhund

Als Lawinenhunde bezeichnet man Hunde, die bei Lawinenunglücken Rettungsdienst verrichten. Für einen Lawinenhund ist ein unbedingtes gehorsam erforderlich.

Lefzen

Als Lefzen bezeichnet man die Lippen des Hundes. Sie können von Rasse zu Rasse unterschiedlich sein.

Leinenführigkeit

Als leinenführig bezeichnet man Hunde, die an der Leine ihres Halters auf gleicher Höhe mit ihm mitlaufen, ohne zu ziehen.

Leinenscheu

Leinenscheu wird ein Hund, wenn er bei der Ausbildung mit der Leine bestraft wird.

Leinenzwang

Als Leinenzwang bezeichnet man die Verpflichtung, den Hund an der Leine zu führen. Dies kann aufgrund von Gesetzen oder auszukurierender Verletzungen erforderlich sein.

Leptospirose

Bei der Letospirose handelt es sich um eine Bakterieninfektion. Ihre Symptome sind Geschwüre an Magen, Maul und im Darmbereich. Sie macht sich außerdem bemerkbar durch eine Schwäche der Hinterhand, blutigen Stuhl. - Hunde müssen einmal im Jahr geimpft werden, da kranke Hunde Menschen mit Leptospiren infizieren können, welche das "Canicola"-Fieber auslösen.

Mannschärfe

Als Mannschärfe bezeichnet man das Aggressionspotential eines Hundes gegenüber Menschen. Sie kann entsprechend trainiert werden und ist rassebedingt unterschiedlich veranlagt.

Maske

Maske wird das schwarze Fell zwischen Stirn und Nasenspitze genannt.

Maulkorb

Einen Maulkorb setzt man ein, um einen Hund am Beissen zu hindern. Sie bestehen aus Draht oder Leder. Wichtig ist, dass der Maulkorb richtig sitzt. Der Hund muss Gähnen und Hecheln können und der Maulkorb darf nicht scheuern oder drücken.

Maulkorbzwang

Als Maulkorbzwang bezeichnet man behördliche Vorschriften, die verlangen, dass Hunde einen Maulkorb tragen.

Medienverhalten

Von Medienverhalten spricht man, wenn ein Hund aufgrund schlechter Erfahrungen versucht, ähnliche Situationen zu vermeiden.

Milbenbefall

Milbenbefall beim Hund macht sich durch starkes kratzen der enstprechenden Körperstellen bemerkbar. Beobachtet man dies oder entdeckt Schorfstellen auf der Haut des Hundes, sollte man einen Tierarzt aufsuchen.

Milchgebiss

Als Milchgebiss bezeichnet man die ersten 28 Zähne des Hundes. Der Wechsel zum Dauergebiss setzt nach ungefähr 4 Lebensmonaten ein.

Milchtritt

Als Milchtritt bezeichnet man das reflexartige Stossen der Welpen mit den Vorderpfoten. Sie tun dies, um die Hündin zur Milchabgabe zu stimulieren.

Mimik

Als Mimik des Hundes bezeichnet man die je nach Gefühlslage unterschiedlichen Gesichtsausdrücke. Jeder Hundebesitzer sollte sich mit der Mimik seines Hundes beschäftigen, da es dem besseren Verständnis dient.

Mundgeruch

Sollte ein Hund dauerhaften Mundgeruch haben, empfiehlt es sich, einen Tierarzt aufzusuchen. Es könnte ein gesundheitliches Problem vorliegen.

Nachahmung

Als Nachahmen bezeichnet man das Lernen durch Beobachten.

Namensgebung

Zusätzlich zum eingetragenen Namen im Zuchtbuch, für den es im übrigen festgelegte Regeln gibt, kann man dem Hund einen Rufnamen geben. Dieser sollte nicht zu lang und verständlich für den Hund sein.

Nasenschwamm

Als Nasenschwamm bezeichnet man den vorderen Teil der Nase. (Nasenkuppe mit Nasenlöchern)

Nervosität

Nervosität wird bei Hunden als Wesensschwäche gewertet und sind nicht zur Zucht zu empfehlen.

Oberarm

Der Oberarm bildet neben dem Unterarm das Vorderbein des Hundes.

Oberkiefer

Da der Oberkiefer in früheren Evolutionsphasen zum Reissen der Beute benutzt wurde, ist er beim Hund stark ausgeprägt.

Oberkopf

Als Oberkopf bezeichnet man den Bereich zwischen Augen und Ohrenansatz.

Ohren

Die Ohren des Hundes sind ein wichtiges und empfindliches Sinnesorgan. Sie sollten regelmässig kontrolliert und vorsichtig gereinigt werden.

Ohrenzwang

Als Ohrenzwang bezeichnet man eine Entzündung des äusseren Gehörganges.

Ohr-Trimm-Messer

Beim Ohr-Trimm-Messer handelt es sich um ein kurzes Messer zum Entfernen von verschmutzen Haarbüscheln.

Orientierungssinn

Der Orientierungssinn bei Hunden ist extrem gut ausgeprägt. Sie finden auch über weite Distanzen wieder nach Hause.

Panosteitis

Als Panosteitis bezeichnet man eine Knochenentzündung. Betroffen sind alle Knochenanteile. Normalerweise verschwindet sie von allein. Allerdings können die Knochenschmerzen über Wochen dauern.

Pariahunde

Pariahunde sind verwilderte Haushunde, die in der Nähe von Menschen wohnen, ihnen gegenüber aber sehr scheu sind.

Parvovirose

Als Parvovirose bezeichnet man eine schwere Magen-Darm-Entzündung bei Hunden. Sie betrifft vor allem Welpen und Junghunde. Die Hunde leiden an Erbrechen und haben blutigen Durchfall. Sie kann tödlich verlaufen.

Passgang

Von Passgang spricht man, wenn der Hund Vorder-und Hinterläufe einer Körperseite gleichzeitig in dieselbe Richtung setzt.

Patella Luxation

Patella Luxation ist der Fachbegriff für eine ausgerenkte Kniescheibe.

Pawlowscher Reflex

Der Pawlosche Reflex ist eine wichtige Erkenntnis. Der russische Wissenschaftler Iwan Pawlow zeigte Hunden Futter und läutete zuvor eine Glolcke. Bald schon fingen die Hunde schon an zu sabbern, wenn sie nur die Glocke hörten.

Pfeife

Pfeifen oder Hundepfeifen sind ein gutes Hilfsmittel, um Hunden nicht hörbare Kommandos oder Kommandos über weite Distanzen zu erteilen.

Pföteln

Als Pföteln bezeichnet man das Anstupsen mit der Pfote. Es kann entweder auf dem Milchtritt der Hunde zurückgeführt werden oder als Betteln, Spielaufforderung oder Beschwichtigungsgeste gesehen werden.

Pfoten

Die Pfoten sind die Füße der Hunde. Man sollte sie regelmäßig kontrollieren und aufpassen, dass die Krallen nicht zu lang werden.

Pfui

Ein Kommando, das häufig verwendet wird , um mit Hunden zu kommunizieren, dass ihre derzeitige Handlung nicht erwünscht ist. Oftmals in Bezug auf das Fressen von unerlaubten Sachen.

Platten

Als Platten bezeichnet man grosse, zusammenhängende Farbflecken im Fell von Hunden.

Platz

Platz ist das übliche Kommando, um einen Hund zum Ablegen/Hinlegen zu bewegen.

Polydontie

Von Polydontie spricht man, wenn der Hund mehr Zähen hat als üblich.

Prädispositie

Als Prädospositie bezeichnet man Erbanlagen,die das Verhalten von Hunden sowohl positiv als auch negativ mitbestimmen können.

Prägung

Als Prägung bezeichnet man sämtliche Erfahrungen, positiv und negativ, die ein Welpe zwischen der 4. und 8. Lebenswoche sammmelt. Diese Erfahrungen werden nie mehr vergessen.

Prägungsphase

Als Prägungsphase bezeichnet man die Zeit zwischen der vierten und achten Lebenswoche des Welpen. Alle Erfahrungen, die er hier sammelt werden ihn sein Leben lang begleiten. Gute Züchter nützen diese Phase, um ihre Welpen mit den unterschiedlichsten Umwelteinflüssen vertraut zu machen.

Quarantäe

Als Quarantäne bezeichnet man die vorübergehende Isolation von krankheitsverdächigen Tieren. Es geschieht, um die Ansteckung und Ausbreitung zu verhindern.

Ramsnase

Als Ramsnase bezeichnet man einen stark gebogenen Nasenrücken.

Rangordnung

Die Rangordnung regelt die Stellung der Hunde untereinander innerhalb eines Rudels. Je nach Stellung, haben sie unterschiedliche Rechte und Pflichten. Diese wirken sich vor allem in Bereichen wie Nahrung, Ruheplatz und Partner aus.

Rasse

Als Rasse bezeichnet man eine Untergruppe einer Art, in der alle Individuen dieselben Merkmale, Eigenschaften und Fähigkeiten aufweisen.

Rassen

siehe Rasse

Rassenstandard

Als Rassestandard bezeichnet man eindeutige Rassemerkmale, die vom Zuchtverband (F.C.I.) für eine Rasse festgelegt werden.

Rauhaar

Als Rauhaar bezeichnet man kurzes oder mittellanges Deckhaar. Es fühlt sich rau und hart an.

Reibegebiss

Von einem Reibegebiss spricht man, wenn die Schneidezähne von Oberkiefer und Unterkiefer aneinander reiben, sobald der Hunde die Schnauze öffnet oder schliesst.

Reinzucht

Als Reinzucht bezeichnet man die Verpaarung von Hunden gleicher Rasse. Hierbei ist zu bedenken, dass die Abstammung gesichert ist.

Reizschwelle

Die Reizschwelle ist der Punkt, ab dem ein Tier auf einen Reiz anspricht. Die Höhe der Reizschwelle ist bedingt durch die Gesundheit, das Temperament, die Veranlagung. Ebenfalls kann sie von Rasse zu Rasse unterscheidlich sein.

Ridge

Als Ridge bezeichnet man den Streifen auf dem Rücken einiger Hunde, der gegen den Fellstrich gewachsen ist.

Ringelrute

Als Ringelrute bezeichnet man den hochstehenden Schwanz von Hunden, der sich über den Rücken ringelt.

Rückbiss

Von Rückbiss spricht man, wenn der Unterkiefer kürzer als der Oberkiefer ist.

Rücken

Den Rücken der Hunde unterteilt man in Lende und Kruppe.

Rüde

Als Rüde bezeichnet man einen männlichen Hund.

Rudel

Als Rudel bezeichnet man eine Gruppe von Hunden, die eine Gemeinschaft bilden.

Rudelführer

Als Rudelführer bezeichnet man das ranghöchste Mitglied eines Rudels.

Rufnamen

Als Rufnamen bezeichnet man den Namen eines Hundes, auf den er hört wenn er gerufen wird. Er kann und darf sich vom Zuchtbuchnamen unterscheiden.

Runddrehen

Von Runddrehen spricht man, wenn Hunde sich einmal um sich selbst drehen, bevor sie sich hinlegen. Es handelt sich um eine ererbte Angewohnheit, da Hunde früher das Gras platt getreten haben, bevor sie sich auf ihr Lager gelegt haben.

Rute

Den Schwanz des Hundes bezeichnet man als Rute.

Sauberkeit

Hunden kann man beibringen, sauber zu sein. Im Allgemeinen heißt dies, dass ein Hund seine Geschäfte draußen erledigt. Man muss ihm allerdings die Möglichkeit dazu geben.

Schärfe

Das Bewußtsein der eigenen Stärke und Kraft und die Bereitschaft, diese einzusetzen, nennt man Schärfe.

Scheinträchtigkeit

Als Scheinschwangerschaft bezeichnet man das Verhalten einer nicht gedeckten Hündin nach der Läufigkeit, als wenn sie schwanger ist. Symptome sind das Bemuttern und verteidigen von Spielzeug, angeschwollenes Gesäuge, schlechtes Fressen, Bestbautrieb und Unruhe.

Scherengebiss

Als Scherengebiss bezeichnet man ein Gebiss, bei dem die Schneidezähne knapp über die Zähne des Unterkiefers reichen. Dies ist Zuchtstandard bei vielen Rassen.

Scheu

Als scheu werden Hunde bezeichnet, die sich gegenüber Menschen oder in bestimmen Situationen ängstlich oder ablehnend zeigen.

Schienbein

Das Scheinbein bildet gemeinsam mit dem Wadenbein den Unterschenkel am Hinterlauf des Fußes beim Hund.

Schlag

Als Schlag bezeichnet man eiine Gruppe von Hunden, die innerhalb einer Rasse gemeinsam besondere Merkmale besitzen.

Schlitten fahren

Von Schlitten fahren spricht man, wenn der Hund mit nach vorne gezogenen Hinterbeinen auf seinem Hinterteil auf dem Boden rutscht. Der Grund können Wumrbefall oder verstopfte Analdrüsen sein. Der Hund sollte zu einem Tierarzut gebracht werden.

Schnauzgriff

Der Schnauzgriff ist eine artgerechte Disziplinarmaßnahme. Hierbei fasst man dem Hund über die Schnauze und drückt ihn herunter. Diese Art der Strafe sollte nur in angemessenen Situationen eingesetzt werden.

Schnippe

Schnippe ist der Name für kleine, weiße Fleckchen, die man direkt über dem Nasenschwamm von Hunden erkennen kann.

Schritt

Als Schritt bezeichnet man die langsame Gangart von Hunden.

Schussfest

Als schussfest bezeichnet man Hunde, die nicht erschrecken oder weglaufen, wenn ein Schuss fällt. Die Schussfestigkeit ist besonders bei Jagdhunden wichtig.

Schutzanzug

Ein Schutzanzug wird bei der Ausbildung von Schutzhunden getragen, um den Ausbilder zu schützen und dem Hund eine Möglichkeit zum Zupacken zu geben.

Schutztrieb

Der Schutztrieb bietet die Möglichlichkeit, den Hund so auszubilden, dass er seinen Führer gegen Angreifer schützt.

Schwanzwedeln

Schwanzwedeln kann bei Hunden meisten als freundliche und positive Stimmungslage gewertet werden.

Schwanzwirbel

20 bis 23 Schwanzwirbel ermöglichen dem Hund den unbeschwerten Ausdruck seiner Gefühle.

Schweissarbeit

Als Schweissarbeit bezeichnet man die Suche eines Jagdhundes nach angeschossenen Tieren, bei der der Hund die Blutspur verfolgt.

Selbsterhaltungstrieb

Unter dem Selbsterhaltungstrieb von Hunden werden folgende Triebe zusammengefasst: Jagdtrieb, Beutetrieb, Spürtrieb, Stöbertrieb, Bringtrieb, Bewegungs- und Betätigungstrieb, Fluchttrieb und Selbstverteidigungstrieb.

Selbstverteidigunsgtrieb

Ist der Selbstverteididungstrieb bei Hunden sehr ausgeprägt, sind sie oft angespannt und leben ständig mit dem Gefühl sich verteidigen zu müssen.

Sichtzeichen

Sichtzeichen sind neben Lautzeichen ebenfalls eine Möglichkeit, um Hunden Kommandos zu erteilen.

Sitz

"Sitz" ist das allgemein gebräuchliche Kommando, damit ein Hund sich absetzt.

Sozialisierung

Die Sozialisierung findet zwischen der 9. und 12. Lebenswoche eines Welpen statt. Hier findet er Anschluss an seine neue Familie und wird mit allen möglichen Umwelteinflüssen seines neuen Lebensbereiches konfrontiert. Man sollte seinen Welpen hier besonders mit Erfahrungen vertraut machen, die er später auch gut meistern soll (Beispiel: im Auto mitfahren)

Spieltrieb

Der Spieltrieb erlischt bei Hunden nie ganz. Zwar ist er bei jungen Hunden stark ausgeprägt, aber auch viele ältere Hunde lieben es, noch zu spielen.

Sprunggelenk

Das Sprunggelenk wird gebildet aus den sieben Knochen der Hinterfußwurzel zusammen.

Spur

Spru ist ein anderes Wort für Fährte.

Stammbaum

Anhand eines Stammbaumes sind die Ahnen eines Rassehundes nachvollziehbar. Die englische Bezeichnung ist "Pedigree".

Staupe

Staupe ist eine Viruserkrankung, die zum Tod des Hundes führen kann. Sie führt zu einer Lungenentzündung und kann später das zentrale Nervensytem und Gehirn befallen. Die daraus resultierenden Krämpfe führen dann zum Tod.

Stehohr

Bei einigen Hunderassen, wie dem deutschen Schäferhund, steht das Ohr aufrecht.

Stehtage

Als Stehtage bezeichnet man die empfängnisbereite Zeit einer Hündin während sie läufig ist. In dieser Zeit beißt die Hündin Rüden nicht weg sondern bleibt stehen und nimmt den Schwanz zur Seite. Die Stehtage sind meistens zwischem dem 11. und 13. Tag der Läufigkeit.

Sterilisation

Bei der Sterilisation werden beim Rüden die Samenleiter und bei der Hündin die Eileiter durchtrennt.

Stöbertrieb

Als Stöbertrieb bezeichnet man die Möglichkeit eines Hundes, mit Nase, Augen und Gehör eine Spur aufzunehmen und zu verfolgen.

Stockhaar

Stockhaar ist die Bezeichnung für mittellanges Deckhaar mit Unterwolle.

Stomatitis (Mundfäule)

Bei der Stomatitis handelt es sich um eine Entzündung der Mundschleimhaut. Symptome sind Bläßchen und Geschwüre. Sie wird hervorgerufen durch giftige, physikalischer oder infektiöse Einflüsse.

Strafe

Als Strafe bezeichnet man eine negative Verstärkung .Auf ein unerwünschtes Verhalten des Hundes erfolgt eine negative Reaktion des Hundeführers. Strafen können ein "Nein", ein Leinenruck oder in Ausnahme der Schnauzgriff sein. Wichtig ist, dass eine Strafe immer direkt in Bezug auf die Handlung erfolgen muss, ansonsten bleibt sie ohne Wirkung auf den Lernerfolg. Grundsätzlich sind positive Verstärkungen immer produktiver für den Lernerfolg. Wer einen Hund schlägt, hat ein Problem mit sich selbst und nicht mit dem Hund.

Streunen

Als Streunen bezeichnet man das unerlaubte Entfernen und Herumstreifen eines Hundes von Haus oder Hof.

Stubenreinheit

Es empfiehlt sich Hunde schon als Welpen zur Stubenreinheit zu erziehen. Stubenreinheit bedeutet, dass Hunde ihre Geschäfte nicht in Haus oder Wohnung verrichten, sondern beim Gassi gehen.

Tätowierung

Hunde werden zum Zweck der Identifikation tätowiert. Dies geschieht meistens im Ohr oder an der Schenkelinnenseite des Hinterlaufes. Heutzutage werden Hunde meistens gechipped.

Teletakt-Gerät

Als Teletakt-Gerät bezeichnet man einen Sender und einen Empfänger an einem Halsband. Auf Knopfdruck bekommt der Hund einen elektrischen Schlag. Das Teletakt-Gerät ist eine Möglichkeit zur Bestrafung und höchst umstritten.

Temperament

Als Temperament bezeichnet man die Erregbarkeit des Hundes in unterschiedlichen Stufen. Unterschiede gibt es vor allem zwischen den einzelnen Rassen. Die Lebensumstände üben aber ebenfalls einen erheblichen Einfluss aus.

Therapiehund

Als Therapiehunde bezeichnet man Hunde, die eingesetzt werden, um Behinderte, Alte oder anders Pfegebedürftige zu rehabilitieren.

Tierhalterhaftpflicht

Eine Tierhalterhaftpflicht sollte jeder Hundebesitzer haben. Sie kommt für Schäden auf, die der eigene Hund verursacht.

Tierheim

Das Tierheim nimm Tiere auf, die aus unterschiedlichen Gründen in eine Notlage geraten sind. Wenn erforderlich, kümmert es sich auch um die medizinische Versorgung. Ziel ist es, die Tiere irgendwann wieder in ein neues Zuhause zu vermitteln.

Tierschutzverein

Ein Tierschutzverein schliesst sich meistens aus Tierfreunden zusammen und kümmert sich allgemein oder speziell um das Wohlergehen von Tieren.

Trab

Als Trab bezeichnet man die normale Gangart von Hunden.

Tragzeit

Als Tragzeit bezeichnet man die Zeit der Schwangerschaft bei Hunden. Sie beträgt in der Regel 63 Tage plus/minus 2 Tage.

Tricolor

Als Tricolor bezeichnet man dreifarbiges Fell bei Hunden.

Trimmen

Als Trimmen bezeichnet man das Scheren und Schneiden von nachwachsenden Haaren.

Überbiss

Von Überbiss spricht man, wenn die Schneidezähne des Oberkiefers über die Schneidezähne des Unterkiefers hinausragen.

Überschiessen

Als Überschießen bezeichnet man das Hinweglaufen eines Hundes üner eine Fährte, ohne dass er sie bemerkt.

Übungsrichten

Als Übungsrichten bezeichnet man die unverbindliche Beurteilung eines Hundes durch einen Richter-Anwärter.

Unarten

Als Unarten bezeichnet man ungewünschtes Verhalten bei Hunden. Ihren Ursprung haben sie meist in schlechter Aufzucht oder Erziehung.

Unterarm

Als Unteram bezeichnet man Elle und Speiche des Hundes.

Unterwolle

Als Unterwolle wird das weiche Fell unter dem Deckhaar bezeichnet. Es speichert Wärme und dient zur Isolierung.

VDH

Abkürzung: Verband für das deutsche Hundewesen.

Vergiftung

Ein Hund kann sich durch unterschiedliche Sachen eine Vergiftung zu ziehen. (giftige Pflanzen, verdorbene Lebensmittel, Rattengift, Giftköder etc.) Am besten bringt man den Hund von Beginn an be,i nichts Gefundenes zu fressen. Bei manchen Rassen (bspw. Labrador) ist dies aber ausgesprochen schwierig.

Verhalten

Als Verhalten bezeichnet man die fest angeborenen Reaktionen auf bestimmte Reize.

Verknüpfung

Von Verknüpfen spricht man, wenn Hunde neue Reize mit alten in Bezug setzen können.

Verlorenensuche

Als Verlorenensuche bezeichnet man die Suche nach angeschossenem Wild druch einen Hund.

Verstopfung

Gründe für eine Verstopfung bei Hunden kann beispielsweise eine Futterumstellung oder der Genuss von ungewohnten Nahrungsmitteln sein.

Vorbiss

Von Vorbiss spricht man, wenn der Unterkiefer des Hundes länger ist als der Oberkiefer.

Vorderhand

Als Vorderhand bei Hunden bezeichnet man die Körperteile Schulter, Brust und Vorderläufe.

Vorstehen

Steht ein Jagdhund mit erhobenem, angewinkeltem Vorderlauf still, dann spricht man von Vorstehen.

Wamme

Als Wamme bezeichnet man die lockere Kehlhaut bei einigen Hunden. Je nach Rasse kann sie sogar Zuchtziel sein.

Wasserfreudigkeit

Als Wasserfreudigkeit bezeichnet man die Bereitschaft von Hunden, jederzeit und wetterunabhängig ins Wassser zu gehen.

Welpe

Als Welpen bezeichnet man Hunde von der 1. bis zur 12. Lebenswoche.

Welpenschutz

Als Welpenschutz bezeichnet man den großmütigen und toleranten Umgang von älteren Hunden mit Junghunden bis zu einem gewissen Alter. Sie sehen großzügig über all zu nervige und aufdringliche Spielaufforderungen hinweg. Von Zeit zu Zeit werden sie allerdings auch einmal zurecht gewiesen. Welpen lernen so den Umgang mit ihren Artgenossen.

Wesensfestigkeit

Als wesensfest bezeichnet man Hunde mit ausgeglichenen, selbstbewussten Charakterzügen und einer hohen Reizschwelle. Die Vorraussetzung hierfür ist eine gute Prägung und Sozialisierung unter Artgenossen und mit seiner Umwelt.

Widerrist

Als Widerrist bezeichnet man den höchsten Punkt auf dem Rücken eine Hundes.

Widerristhöhe

Als Widerristhöhe bezeichnet man den Abstand vom Boden bis zum Widerrist (höchster Punkt auf dem Rücken des Hundes) in senkrechter Linie gemessen.

Winseln

Als Winseln bezeichnet man eine Lautäußerung bei Hunden die sowohl positive als auch negative Gefühlsstimmungen ausdrücken kann.

Winternase

Als Winternase bezeichnet man Hundenasen, die im Winter heller werden bzw. leicht rötlich.

Wirbelsäule

Die Wirbelsälue von Hunden ist in folgende Bereiche aufgeteilt: 7 Hals-, 13 Brust-, 7 Lenden-, 3 Kreuz- und 20-23 Schwanzwirbeln.

Wolfskralle

Die Wolfskralle ist die fünfte Zehe an den Hinterläufen von Hunden. Oft ist sie verkümmert. Um Verletzungen vorzubeigen wird sie im Welpenalter entfernt. Bei Rassen wie dem Briard gehört sie allerdings zum Rassestandard.

Wurf

Als Wurf bezeichnet man die Summe der Welpen, die bei einer Geburt auf die Welt kommen. Normalerweise sind es zwischen 3 und 10 Welpen.

Wurfkette

Eine Wurfkette dient als Erziehungsmittel. Man wirft sie dem Hund hinterher.

Wurmbefall

Wurmbefall heißt, dass der Hund Würmer hat. Um einem Wurmbefall vorzubeugen, sollte er reglmässig mittels Wurmkur entwurmt werden.

Wurmkur

Als Wurmkur bezeichnet man das Verabreichen entsprechender Entwurmungsmittel. Diese sind beim Tierarzt erhältlich. Eine Wurmkur sollte in regelmäßigen Abständen durchgeführt werden.

Zangengebiss

von einem Zangengebiss spricht man, wenn die Schneidezähne des Oberkiefers exakt auf die Schneidezähne des Unterkiefers treffen.

Zärtlichkeitsbeissen

Als Zärtlichkeitsbeißen bezeichnet man das spielerische und vorsichtige Beißen als Zeichen der Freude.

Zecke

Zecken sind wenige Millimeter grosse Parasiten. Sie haben eine Art braunen Panzer und können gefährliche Krankenheiten wie Meningitis und Borreliose übertragen. Sie ernährt sich von Blut. Entdeckt man im Fell des Hundes eine Zecke, sollte sie sofort mit einer Pinzette oder Zeckenzange behutsam entfernt werden.

Zerstörungswut

Als Zerstörunsgwut bezeichnet man den Drang von jungen Hunden, Sachen zu zerbeissen und zerreissen. Es sollte daher immer genug Kauspielzeug vorhanden sein. Die Zerstörunsgwut kann auch auftreten, wenn Hunde längere Zeit allein sind oder Langeweile haben.

Zucht

Als Zucht bezeichnet man die gezielte Verpaarung von Hunden, um bestimmte Eigenschaften bei den Nachkommen herauszuarbeiten.

Zuchtbuch

Im Zuchtbuch wird der Nachweis über doe Abstammung eines Hundes und seiner Nachkommen geführt. In jedem Rassehundeclub gibt es einen Zuchtbuchführer.

Züchter

Züchter sind Personen, die sich mit der Verpaarung von reinrassigen Hunden beschäftigen.

Zwinger

Als Zwinger bezeichnet man abgesperrte, vergitterte Verschläge. Für die Haltung von Hunden in Zwingern gelten strenge Vorschriften. Winger kann aber auch einfach nur Zuchtstätte bedeuten.

Zwingerhusten

Als Zwingerhusten bezeichnet man eine hochansteckende Hustenart.

Zwingername

Name des Zwingers, den die Hunde dann als Nachnamen tragen.

Zyste

Als Zyste bezeichnet man eine mit Flüssigkeit gefüllte Geschwulst.