Ausnahmen für die Gehorsamsprüfung

Es gibt zwei Ausnahmen, durch die Sie die vorgeschriebene Gehorsamsprüfung mit Ihrem Hund nicht ablegen müssen:

 

1. Nachweis einer gleichwertigen Prüfung

 

2. Gesundheitliche Gründe des Hundes


Nachweis einer gleichwertigen Prüfung:


Können Sie nachweisen, dass Sie mit Ihrem Hund eine gleichwertige Prüfung absolviert haben, können Sie von der Anleinpflicht befreit werden. Diesen Nachweis müssen Sie beim zuständigen Verbraucherschutzamt vorlegen. Aber auch hier gilt: Die Befreiung gilt nur für die Person, welche die Prüfung zusammen mit dem Hund abgelegt hat.

 

Anerkannte gleichwertige Prüfungen sind:


- Hundeführerschein oder Begleithundeprüfung des VDH (Verband für das deutsche Hundewesen e.V.)
- Hundeführerschein oder Begleithundeprüfung des BHV ( Berufsverband er Hundeerzieher und Verhaltensberater e.V.)
- Hundeführerschein oder Begleithundeprüfung des Dehra-Zentrums in Frankenfeld-Bosse
- Hundeführerschein oder Begleithundeprüfung der HSAG (Hundeschulen Arbeitsgemeinschaft Hamburg und Schleswig-Holstein e.V.)
- Die Jageignungsprüfung des Jagdgebrauchshundeverbandes e.V.
- Die Brauchbarkeitsprüfung für Jagdhunde nach den jagdrechtlichen Vorschriften Hamburgs und anderer Bundesländer
- Die Ausbildung zum Blindenführhund
- Die Ausbildung zum Behindertenbegleithund

 

Gesundheitliche Gründe des Hundes:


Diese Art der Befreiung ist dann möglich, wenn Sie sich bisher an die geltenden Vorschriften in den Bereichen Hundeführung und Hundehaltung gehalten haben und Sie bei Antragsstellung vor dem zuständigen Verbraucherschutzamt ein ausführliches tierärztliches Attest vorlegen, aus dem hervorgeht, aus welchen Gründen Ihr Hund die Gehorsamsprüfung nicht ablegen kann.