Aufreger der Woche 30.04.2010 | Hund tötet Baby | Hunde im Kreuzfeuer der Medien
Das Problem bei solchen Vorfällen ist nicht der Hund sondern der Mensch.Immer wieder wird der Fehler gemacht, Verhaltensweisen der Hunde zu vermenschlichen. Aber letzten Endes ist und bleibt der Hund ein Tier, dem ureigenste Wildinstinkte inne wohnen. Diese Instinkte brechen in bestimmten Situationen in unberechenbarer Weise durch, auch wenn der Hund sonst das liebste Tier unter Sonne ist. So wie der Mensch dies Instinkte zur Erziehung und Haltung des Hundes nutzt, können aber auch bestimmte Instinkte dazu führen das Der Hund dem Menschen schadet. Wir alle nutzen den Jagdtrieb des Hundes beim Spielen, Stöckchen oder Ball holen beruht auf diesen Trieb. Der Hund sieht in diesen Spielzeugen eine Beute - verfolgt diese und bringt Sie zur Strecke und bringt die Beute als erstes seinen Rudelchef, dem Menschen. Wie oft erleben wir aber auch, das es nicht möglich ist einem Hund etwas wegzunehmen. Er bewacht und verteidigt es als sein Eigentum. Genau so sind dem Hund Eigenschaften wie Eifersucht und Futterneid nicht fremd.
Ich selbst erwische mich immer wieder dabei auch meine Hunde zu vermenschlichen und bin dann erschrocken wenn der Hund einfach nur reagiert wie es seine Urinstinkte es Ihm auftragen, z.B. wenn er sich wieder mal was fressbares aus der Küche geklaut hat. Aber daran ist nicht der Hund schuld, sondern ich - ich habe die Tür zur Küche aufgelassen.
Killer Hunde gibt es nicht, sondern nur Menschen die Ihrem Hund die Möglichkeit gegeben haben, seine Instinkte auszuleben.