Zitat von neo vom 18.11.2010 18:30ich bin der meinung, wenn man seinen hund nicht genau kennt, wie er mit anderen hunden reagiert (in dem fall sogar welpen), darf er nur an der leine geführt werden. ansonsten muss man sich nicht wundern, wenn sie auch mal ordentlich was abbekommen.
Ok, dann dürfte ausnahmslos NIEMAND mehr seinen Hund ableinen denn es kann mir keiner erzählen, dass er seinen Hund wirklich genau kennt und die Hand dafür gefahrlos ins Feuer legen könnte, dass der Hund NIEMALS anscheinend grundlos (aus der Sicht des Menschen) angreift/beißt. Ich habe auch mal gedacht, dass ich meinen Hund wirklich kenne. Bis zu seinem 6. Lebensjahr konnte ich sicher gehen, dass er sich aus jeder nur erdenklichen Situation abrufen lässt und fremde Hunden eher aus dem Weg geht, als zu ihnen hin. Tja, bis... Naja wie das so ist. Eines Tages kam da so ein Dackelmix und auf den hat er sich gestürzt - einfach so ohne für mich ersichtlichen Grund. Er hat ihn zwar nicht gebissen aber rannte wie ein Bekloppter auf ihn zu, knurrte ihn an und attackierte ihn mit Scheinangriffen. Sowas kannte ich bis dahin nicht von meinem Hund und glaubt mir, das steckt in jedem Hund drin. Es gibt Situationen da reagiert ein Hund eben wie ein Hund und funktioniert nicht so, wie der Besitzer es gern hätte. Da hilft nur beobachten und dafür zu sorgen, dass der Hund sich wirklich sicher abrufen lässt. Dann stürmt er zwar vielleicht los, macht aber auf den Hacken kehrt, wenn Herrchen pfeift.
Ich finde es wirklich naiv zu glauben, dass man seinen Hund immer auch nur annähernd 100% unter Kontrolle haben könnte. Hund = Tier und somit nie wirklich berechenbar.