Natürlich ist es immer besser, wenn das Tabletten geben ohne Zwang stattfindet. Aber du, als Chef, musst sowas nun mal mit deinem Hund machen dürfen. Hört sich hart an - ist aber so. Was ist mit Augentropfen/salbe, Ohrentropfen oder sowas? Das kann man ja auch nirgendwo drin verstecken und geben muss man es trotzdem.
Als ich mein alten Hund die ersten Male selbst gespritzt hab, hatte er auch erstmal voll Angst zu mir zukommen, wenn ich ihn gerufen hab (das hat mir wirklich sehr weh getan

). Aber hat ja alles nix genützt. Hab ihm das dann einfach super schön geredet. Später war dann auch alles in Ordnung und er hat das Leckerli danach so erwartet, dass er sozusagen gleich den Mund aufgemacht hat. Und letzten Endes war ich die Einzige, die ihn spritzen konnte ohne das er riesen Theater (übertriebenes rumgeheule) veranstaltet hat.
Joker spritze ich selbstverständlich nicht, weil nach 1Monat ist noch lange nicht soviel Vertrauen da wie nach 14Jahren. Is klar....

Denke man muss einfach darauf achten, dass es dem Hund nicht wie ein Vertrauensmissbrauch von dir aussieht. Man muss dem Tier einfach klar machen das du der Chef bist und wenn du der Meinung bist das muss so sein, dann ist das so. Wichtig ist auf jeden Fall, dass man dem Hund die Medikamentengabe als eine der schönsten Dinge der Welt verkauft, dann sieht er das ja auch nicht mehr so negativ, als wenn man jedes Mal voll den Krampf daraus macht. Hoff ihr versteht das jetzt auch richtig und ich kling nicht wieder so hart...