Salü.
Ganz einfach (im Prinzip

) - wen ihr mit dem was ich euch jetzt sage absolut konsequent seit, kostet euch das Nerven, einen guten Monat, oder auch zwei, Zeit und sehr sehr sicher eine Neue Küchentür. Dafür werdet ihr das Verhalten aber sehr sicher für immer abstellen können.
Also Lärm (Bumper) und Wasserspritzen - machen idF. NICHTS WEITER ausser dem Hund Vertrauen in Euch zu nehmen und ihn in seinem Verhalten weiter zu pushen. Stellt das SOFORT ein!
Die Lösung ist simple - wenn ihr es schafft IMMER Konsequent zu sein. Schafft ihr es nicht - schafft der Hund euch (weiterhin).
Tür abschliessen. Immer. Also immer wenn nicht gerade jemand durch die Tür geht, ist sie verschlossen (mit den Schlüssel, so das der Hund sie nicht öffnen kann).
Zeigt der Hund das Verhalten - kratzen an der Tür - verlassen SOFORT (binnen möglichst weniger Sekunden) ALLE in der Wohnung/Haus befindlichen Menschen die Wohnung/das Haus.
Alle, bedeutet alle! Also zB. auch die Kinder die im ersten Stock gerade mit der Eisenbahn spielen und auch der Gatte der gerade beim Kaffee die Zeitung im Wohnzimmer liesst.
Also nochmal - wenn der Hund an der Tür kratzt, ignoriert ihr das. Ihr schenkt dem (unerwünschtem) Verhalten NIEMALS WIEDER irgendeine Bedeutung (ihr sagt keinen Ton, also schimpft erst recht nicht, Niemand geht auf den Hund ein oder berührt ihn in irgendeiner Weise).
Die einzige Reaktion die der Hund von nun an auf *Türkratzen* von Euch (ALLEN!) bekommt ist - das ganze *Rudel* verlässt die Wohnung (die Tür bleibt offen!) und lässt den Hund allein zurück.
Der Hund wird euch irgendwann (durch die offene gelassene Whg.Tür) folgen, weil soziale Isolation die höchste Strafe ist die er kennt (und auch als solche versteht) und er wird 100%tig sicher bestrebt sein die Strafe zu beenden - also kontakt zu euch aufzunehmen.
Tut er das - also kommt er zu euch nach draussen - geht ihr alle wieder entspannt und locker hinein, und dürft euch auch gern wieder solange mit dem Hund beschäftigen bis er das Verhalten erneut zeigt.
Tut er das - Kratzen - wieder das gleiche. ALLE lassen SOFORT alles stehen und liegen und verlassen *die Szenerie*. Wieder so lange (und wenn es 45minuten dauern sollte bis der Hund zu euch kommt!) - bis der Hund wieder Kontakt zu euch aufnimmt, also zu euch kommt.
Dann wieder alle Mann rein.
Das *Spielchen* -> Dein Verhalten finden wir so scheisse das wir dich ALLE SOFORT verlassen bis Du zu uns kommst - ist das EINZIGE Mittel das euch als Laien zur Verfügung steht um den Hund für des Verhalten unmittelbar zu strafen (die anderen möglichkeiten die Experten mit dem Hund in einer vergleichbaren Situation hätten werde ich nicht kommunizieren weil ihr eben keine Experten seit und dabei NUR Fehler machen könntet/würdet!).
Wichtig sind drei Dinge:
A. Konsequent - also IMMER - entsprechend handeln!
B. Schnell - also SOFORT - entsprechend handeln!
C. Geschlossen - also ALLE - handeln!
Es wird garantiert zur folge haben das der Hund darauf reagiert. Es wird auch zur Folge haben das sich das unerwünschte Verhalten des Hundes zwischenzeitlich sogar noch steigert, bzw. das der Hund das Verhalten auch wenn es schon besser geworden sein sollte, erneut intensiviert - weil der Hund SELBST rausfinden will und muss, das es genau dieses Verhalten ist, was ihn KONSEQUENT mit sozialer Isolation straft, bis ER DIESE SELBST beendet.
Wie gesagt - das Kostet euch (viel) Nerven, Zeit und garantiert eine neue Tür. Ist aber der einzige weg dem Hund mit euren Mitteln DAUERHAFT eine Verhaltensänderung abzuringen!
Mittel- und langfristig, wird so das unerwünschte (zerstörerische) Verhalten abnehmen und dann gänzlich eingestellt.
In Zweifelfall einen Trainer nehmen, der EUCH dabei hilft den Ablauf der ISOLATIONSÜBUNG zu verstehen und zu perfektionieren.
Wie gesagt und noch mal kurz:
Zeigt der Hund das unerwünschte Verhalten -> den Hund ignorieren -> Whg. verlassen -> solang bis der Hund VON SICH AUS in Kontakt mit euch tritt -> zurück in die Bude und Normalität machen -> kommt das unerwünschte Verhalten wieder -> das gleiche Spiel.