Bolonka zwetna gestorben
Hallo,
man stelle sich vor da will man von einem gewerblichen Züchter einen sogenannten Rassehund, also ein Hund der von einem Rasseverein mit einer Zuchtordnung unter tierärztlicher Aufsicht gezüchtet wird kaufen.
Man sucht im Internet findet einen solchen, macht einen Kauftermin aus und sucht sich einen solchen Bolonka zwetna Welpen aus.
Der Kaufpreis beträgt für einen solchen Hund etwa 900 - 1000 €, da er ja über diese verlangten Rasseausweispapiere verfügt. Ohne diese Papiere kosten diese Hunde etwa 400 €.
Beim Verkaufsgespräch mit dem Züchter erfährt man, daß dieser Bolonka zwetna bitte nicht in eine Narkose gelegt werden sollte. Da noch etwas Bedenkzeit bestand erkundigt man sich bzgl dieser Aussage und erfährt, daß dies eigentlich Unsinn sei. Also wird der Hund gekauft.
Allerdings schließt der vorgelegte Kaufvertrag alle Risiken zu Lasten des Käufers aus!
Etwa nach einer Woche seit dem Ankauf, stellt sich plötzlich heraus, daß der Hund annormale Auffälligkeiten zeigt.
Er röchelt öfters, als ob er keine Luft bekommt und hat fast ständig Durchfall mit teilweise hellen blutigen Kot.
Alle diese Symtome werden von verschiedenen Tierärzten behandelt. Auch ein noch auftretendes plötzliches wegknicken der Hinterhand, was von einem Tierarzt als ein mögliches neurologisches orthopädisches Problem angesehen wurde. Tierärztebehandlungskosten insgesamt etwa 600 €!
Als nun aber im 10 Monat die restlichen Milchzähne entfernt werden müssen, verstirbt dieser Hund während der Operation, nachdem er zunächst wieder reanimiert werden konnte mit einer Injektion ins Herz.
Ausweislich des vorliegenden Operationsprotokolles ist kein ärztlicher Kunstfehler erkennbar.
Nachdem der Züchter über diesen Operationsausgang informiert wird, erklärt dieser:
"Warum hat man nicht auf mich gehört, ich hatte doch daraufhingewiesen das man einen Bolonka zwetna nicht in Narkose legen soll". Seit dieser Äußerung schweigt dieser Züchter sich aus.
Ja er hat, weil man sich öffentlich zu diesem Sachverhalt geäußert hat und von nicht seriösem Verhalten seitens des Züchters geredet hat, eine sogenannte Unterlassungsverpflichtungserklärung zugestellt erhalten, wo bei Wiederholung eine Geldstrafe von 20.000 € gefordert wird. Gleichzeitig aber eine einvernehmliche Lösung angeboten.
Logischerweise taucht jetzt die Frage auf, was hat man da gekauft? Ist man betrogen worden, weil man einen bereits kranken Hund gekauft hatte?
Warum hatte der Hund schon nach einer Woche diese Auffälligkeiten? Man rechnet ja nicht damit, daß der Hund bei einer Zahnoperation versterben wird, man hofft ja diesem Hund helfen zu können auch wenn er Probleme hat. Also kein Gedanke diesen Hund dem Züchter wieder zurückzugeben!
Nach erfolgten privaten Recherchen erfährt man, daß diese Papiere nichts wert sind weil die Aussage des Züchters bei der Aushändigung dieser angeblichen "Rassepapiere" nicht korrekt war. Auch das dieser "Rassehundverein" der diese Papiere herstellt ebenfalls eine Vereinigung ist ohne die erforderlichen Qualifikationen und im Internet äußerst schlechte Kritiken hat.
Dieser Bolonka zwetna ist in Deutschland nirgends anerkannt, weil der Russische Hundeverband die benötigten Papiere nicht freigibt.
Da kommt man doch folglich auf die Idee eine Schadensersatzforderung an den Züchter zusenden, gegebenenfalls eine Betrugsanzeige zu erstatten.
Alle dies kann von einem Zeugen auch eidesstattlich bestätigt werden !
Was sagt die Communitygemeinde dazu?
Gruß B.W.
schrieb am 19.11.2008 11:41 Uhr
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