Wir haben das Glück, dass Kibo nur sehr selten jemanden anspringt und deshalb trainieren wir (leider) nicht konsequent genug, aber ich denke wenn man folgende Strategie eisern durchzieht, fruchtet es wohl:
Dein Hund springt mit großer Wahrscheinlichkeit, weil er an deine Mundwinkel will, um sie zu lecken, so wie er es tun würde um einen Althund zu begrüßen, wäre dein Gesicht in "greifbarer" Nähe bestünde das Problem des Anspringens wohl gar nicht. Ich würde ihm also zeigen, dass er mit dem Anspringen nie und nimmer das erreicht, was er will, nämlich ein herzliches Begrüßungszeremoniell. Das bedeutet, du musst dich IMMER wenn Buddy an dir hochspringen will, von ihm wegdrehen. Dabei sprichst du ihn nicht an, es sollte überhaupt keine Interaktion stattfinden. Erst wenn er sich mal kurz auf sein Popöchen setzt wendest du dich ihm wieder zu. Springt er gleich wieder hoch? Das gleiche Spielchen nochmal. Iiirgendwann sollte es ihm dann einleuchten, dass er nur zu seiner Begrüßung kommt, wenn er mit allen Vieren am Boden bleibt.

Alternativ könntest du ihm dann beibringen, dass er dir statt dem Gesicht die Hand lecken kann, solltest du feuchte Hundeküsse auf die Nase nicht so prickelnd finden ^^ Um das Ganze zu perfektionieren müssten natürlich ALLE Menschen auf diese Art und Weise reagieren. Und genau hier, glaube ich, liegt das eigentlich Problem. Ich würde aber zumindest so vielen Leuten wie möglich (deinen Besuchern zum Beispiel) sagen, dass sie Buddys Springerei ebenfalls mit Verachtung strafen sollen. Je mehr Menschen es so machen, desto klarer wir es deinem Hund werden, dass ALLE (oder zumindest die meisten) Menschen anspringen uncool finden.