Hallo!
Hmmm, weißt du denn was dein kleiner Liebling bisher für Erfahrungen mit anderen Hunden gemacht hat? Kann es sein, dass seine Angst von schlechten Erfahrungen herrührt? Glaubst er fürchtet sich ganz generell vor anderen Hunden (wie ist es zum Beispiel, wenn er freilaufend einen anderen Hund trifft, bzw. beim Spaziergang einen angeleinten Hund), oder nur in den Situationen in denen ihr wirklich an Artgenossen vorbeigeht die sehr lautstark ihr Revier (ihr Grundstück) verteidigen? Ich kann mir nämlich sehr gut vorstellen, dass die Situation dein Hundekind ängstigt, wenn da, in unmittelbarer Nähe ein ausgewachsener Artgenosse ganz offensichtlich möchte, dass er schleunigst das Weite sucht, bevor er ihm Beine macht. Klar, dass Shadow am Liebsten flüchten würde, das verlangt der Hund hinter dem Zaun ja auch ganz deutlich von ihm.
Ich an deiner Stelle würde ihn, so schwer es auch fällt, in diesen Situationen nicht hoch heben und auch nicht mit ihm sprechen, weder beruhigend, noch tröstend, da er a) heraushören könnte, dass du selbst unsicher bist in diesem Moment und dadurch noch mehr Angst bekommen könnte, und/oder b) sich in seiner Angst bestätigt fühlen und annehmen könnte, du hältst sein ängstliches Verhalten für eine ganz wunderbare Idee mit der Situation umzugehen.
Vermittle Shadow viel eher Sicherheit, geh zielstrebig und unbeeindruckt an dem Zaunpöbler vorbei. Wenn du unbedingt etwas sagen möchtest/musst würde ich es mit einem schulterzuckenden "Ist doch nichts - komm weiter!" versuchen, dass dir vielleicht selbst auch nochmal mehr Ruhe und Gelassenheit gibt. Tu was in deiner Macht steht um deinem Kleinen zu zeigen, wie ungefährlich diese Situation in Wirklichkeit ist und wie wenig Notiz du, als sein sicherer Hafen, von dem Geschehen nimmst.
Lass ihm aber auch einfach Zeit!
Er ist ja erst sooo kurze Zeit in seinem neuen zu Hause, ohne Mama, ohne Geschwister, noch völlig fremd, verständlich, dass ihm da wütende Artgenossen eine Heidenangst einjagen....armes kleines Babylein...