Aus aktuellem Anlass sollte hier ganz dick erwähnt werden, dass für einen Welpen oder Junghund 8 Stunden allein IMMER ein NO GO ist!!
Ich finde, wenn es MAL vorkommt, dass es 8 Stunden werden, und der erwachsenen Hund gelernt hat allein zu bleiben, ist es OK. Aber als alltägliche Situation (von der man vor der Anschaffung wusste) finde ich es nicht gut. Wenn die Situation entsteht, weil sich Lebensumstände ungeplant verändern steht auf einem anderen Blatt. Aber beVOR man sich einen Hund anschafft und von anbeginn plant, dass der Hund so lang allein sein muss... neee neee
(und es ja mit Fahrzeit etc. auch meist noch mehr als 8 Std sind)
Auch wenn der Hund die Zeit nicht still in der Wohnung liegen muss, sondern im Garten sein kann (darf/muss)... er ist allein!
Ich persönlich finde es egoistisch: Mensch will einen Hund und dann muss das soziale Rudeltier eben lernen wider seinem Instinkt und Bedürfnissen zu leben.
Aber ich stell auch immer gern die provokative Frage, warum will ich ein Kind, wenn ich es in einer Kita o.ä. ganztags voll versorgen lasse? Ist es wirklich so erfüllend, es morgens zu wecken und abends ins Bett zu bringen und den "Rest" lass ich Andere machen?
Ganz schlimm finde ich auch die Lösungen à la Montag und Dienstags geht Fiffi zum Hundesitter, Mittwochs geht er zu den Eltern, Donnerstags und Freitags holen ihn Mittags die Nachbarn und am WE kümmer ich mich selber um meinem Hund. Das er dann nicht allein ist ist wohl bei der Zerissenheit nur ein schwacher Trost und das Gejammer dann groß wenn Bello "komische Verhaltensweisen" an den Tag legt.
Zitat von Sina vom 22.09.2011 09:47Ich möchte auch nicht, dass das hier in Streitereien auf geht.
Jedem seine Meinung. Das ist meine!