Re: Junghund bellt plötzlich Kinder und fremde Leute an
Hachja, ich mal wieder:
Seit einiger Zeit "bewacht" Kibo sein zu Hause und bei Spaziergängen auch uns wenn ihm etwas oder jemand suspekt vorkommt. Dabei ist sein Verhalten immer das Gleiche: Es läutet zb. an der Tür - er guckt zu uns und schaut wie wir reagieren, stehen wir auf um die Tür zu öffnen kommt er mit. Das alles geht still von statten, erst wenn er den Besucher am Zaun stehen, oder sich auf die Eingangstür zubewegen sieht fängt er an zu bellen. Meist beruhigt er sich nach zwei drei Bellern von selbst wieder, weil er die Person erkennt und zeigt sich dann gewohnt freundlich. Mein Problem ist nur, dass er auf unser Abbruchsignal in diesen Situationen nicht wirklich hört, sondern sich, so glaube ich zumindest, erst mal selber davon überzeugen will/muss, dass alles in Ordnung ist. Treffen wir draußen jemanden oder etwas, dass ihm Angst macht (ich denke zumindest, dass er sich ängstigt) wird auch laut bellend auf das Objekt oder die Person zugestürmt, bis auf etwa einen Meter und dort führt er dann Scheinattacken aus, hüpft vor und zurück wobei sich zu dem Bellen auch mal ein kehliges Knurren gesellen kann. Näher als auf einen Meter traut er sich meist - gott sei dank - nicht ran, er lässt sich in solchen Situationen aber auch nur sehr schwer wieder beruhigen und zurückrufen.
Das NERVT! Nicht nur weil es mir sehr unangenehm ist, sondern auch, weil ich Angst habe, er könnte sich womöglich einen Tritt von einem Passanten holen der zb sein Kind vor dem anscheinend wild gewordenen Hund beschützen will, ich würde jeden der das tut irgendwo verstehen. Er wirkt schon echt bedrohlich, wenn er so anschlägt und losstürmt, auch wenn er sich dann nicht ganz rantraut. Ich hab das Gefühl er setzt einfach alles daran den "Feind" in die Flucht zu schlagen, um uns und sein zu Hause zu beschützen. Was meint ihr? Wie gehen wir da jetzt am besten vor? Meine Idee war, ihm ein eigenes Kommando für das Einstellen des Bellens zu lernen. (zb. Hund an die Leine, wenn es an der Tür läutet, nach ein- zweimal bellen Kommando "Genug"; hört er nicht auf, gehts ab mit ihm ins Schlafzimmer; hält er zumindest kurz inne Lob und Leckerchen) Denn im Grunde habe ich nichts dagegen, dass er meldet, wenn er etwas bemerkt, dass ihm ungeheuer ist, ABER ich will, dass er den Mund hält, wenn ich es ihm sage, weil immernoch ich bestimme (bestimmen möchte *snief*) vor wem er uns zu verteidigen hat und vor wem nicht. Hier liegt aber vielleicht gerade der Hund begraben? Traut Kibo möglicherweise unserem Urteil nicht? Und wenn ja, wie vermitteln wir ihm, dass wir die Situation unter Kontrolle haben?
schrieb am 03.01.2012 17:43 Uhr
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Kibo geändert am: 08.05.2012 12:59 Uhr