Aggressiver Jack Russel als"Nachbarhund"
Wie soll ich mit dieser Sache umgehen ?
Hallo liebe Hundefreunde,
unser Skippi ist ein nunmehr 4 Jahre alter Leonberger/Schäferhund Mix. Nun hat er(haben wir) folgendes Problem. In unserem Nachbarhaus ist vor geraumer Zeit ein Jack Russel zugezogen. Es hat sich folgendes zugetragen. Wie gewohnt saß ich mit Skippi vor der Tür, um ihn zu bürsten. Ohne jede "Vorwarnung" stürzte nun der neue Nachbar JR auf unseren Skippi zu, kläffte furchteinflößend, baute sich auf und flätschte die Zähne. Also, eindeutig eine Drohgebärde, so meine Interpretation. Skippi reagierte, er versuchte seinerseits auf den JR zuzustürzen, was ihm nicht gelang, da er angeleint war. Seit diesem Erlebnis ist das Verhältnis absolut gestört, sowohl zwischen den Hunden, als auch zwischen ihren Haltern. Versuche von meiner Seite deeskalierend zu wirken blieben ohne Erfolg bisher. Jetzt ist die Situation so, um jeden Streß zu vermeiden, versuche ich mit Skippi den beiden Nachbarn aus dem Wege zu gehen. Hilfreich währe nun, wenn der Nachbar das Gleiche tun würde, also weitestgehend aus dem Wege gehen. Tut er aber nicht, im Gegenteil, durch provokantes Verhalten, "Es ist ja schließlich mein Recht, wann auch immer, wo auch immer mit meinem Hund zu laufen". Bei jeder auch nur entfernten Begegnung tickt der Skippi nun bald aus. Leider kann ich mich des Eindrucks nicht erwehren, diese Provokationen haben das Ziel, einen Zwischenfall zu erzeugen. Wir wissen, der JR wurde wie man so sagt, dem Halter von seinen Kindern "auf's Auge gedrückt". Nun ist es kein Makel, von Hundeerziehung 0 Ahnung zu haben. Wohl ist es aber nicht gut zu heißen, über Hundeverhalten nichts lernen zu wollen, wenn man einen Hund hat. Der kleine JR hat Angst vor seinem "Herrchen", der seinerseits gebärdet sich wie ein preußischer Unteroffizier auf dem Kasernenhof gegenüber seinen Rekruten. Brüllen, an der Leine reißen und Fußtritte sind Maßnahmen seiner Hundeerziehung. Uns tut der JR leid. Skippi natürlich nicht, der betrachtet ihn nach dem Initialerlebnis als seinen "Erzfeind".
Abschließend möchte ich noch sagen, Skippi ist sehr dominant, kann aber gut mit anderen Hunden und natürlich auch mit Menschen umgehen. Das war nicht immer so, ist aber nunmehr das Ergebnis einer beharrliche Erziehung und laufendem Lernproßess auf beiden Seiten. In seinem Revier ist er jedoch
angespannt, aber nicht ausgesprochen feindselig.
Wie ist nun Eure Meinung liebe Mit Hundefreunde?
schrieb am 02.05.2011 12:49 Uhr
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