Also eines mal Eingangs voraus: Die Fussl bekommt jetzt nur noch "Barf" und seitdem "staubsaugt" sie ihren Napf leer - in Sekunden.

Fussl ist ja ein Yorkshire und irgendwie hatte ich Anfangs im Kopf sie wäre irgendwie zu klein für "sowas". Hab also erst Dosen oder gekochtes getestet. Trockenfutter spuckt sie eh aus nach dem ersten Ablecken. So richtig glücklich ist sie aber erst jetzt mit ihrem rohen Fleisch.
Nun hab ich mir dazu ein paar Gedanken gemacht und gegoogelt und so weiter. Ergebnis: Barfen ist anscheinend ein Modewort. Aber die Jugend denkt halt immer, sie könnte das Rad neu erfinden.

Ich bin ein bereits etwas älteres Semester und erinnere mich noch gut an meinen ersten Schäferhund vor ca 35 Jahren. Jalk bekam als Mahlzeit Fleisch. Punktum. Bestenfalls mit Matzingers Hundeflocken gemischt. Damals ging man zum Metzger und sagte "1k Hundefutter bitte" - Ende der Ansage. Und das ging in jedem stinknormalen Supermarkt so. Ich sehe den Hund noch vor mir - einen kompletten Schlund in der Schnauze - etwa 50cm lang mit Resten von Leber mit dran - glückselig die "Beute" schütteln. Der Flur wurde öfter mal neu gestrichen.
Heute heisst das also Barfen ... na was es nicht alles gibt.
Komplizierter als Fertignahrung ist das doch garnicht. Ich esse ehrlich gesagt nichts aus der Dose, wenn ich es vermeiden kann. Aber im Laufe der Jahre wurde Dosen- oder Trockenfutter einfach immer "normaler". So wie Pampers. Kann heute noch jemand in Mullwindel und Steckkissen wickeln?

Weiß noch wer, wie man frische Pastinaken zubereitet (hää was issn das) ? Naja, es kommt sicher wieder in Mode. So wie Hunde mit Fleisch zu füttern. Dauert halt, bis man ein Wort dafür gefunden hat denke ich.
Musst ich einfach mal so loswerden - soll sich bitte keiner angegriffen fühlen, kann ja jeder halten wie er mag. Mahlzeit