gaaaaanz kurzgefasst . . .
Beschwichtigungssignale werden unter Hunden oft gezeigt - von Welpen und rangniederen Exemplaren, eben um die Eltern/ ranhöheren Individuen günstig zu stimmen/ in Stressituationen zu beschwichtigen. Daneben gibt es die Beruhigungssignale, die genau andersherum funktionieren: Nämlich "von oben nach unten" = ranghöhere beruhigen damit nervöse/unsicher Jungtiere. Hierbei handelt es sich um ganz schlicht Signale wie: Gelangweilt in eine andere Richtung gucken, wenn der Welpe meint etwas beängstigendes irgendwo entdeckt zu haben. Dieses Beruhigungssignale sind oft für MEnschen schwer wahrzunehmen - anders als die (eben typisch Welpenverhalten) auffälligen Beschwichtigungssignale. Hier kann der Mensch viel lernen - Beruhigungssignale können sinnvoll eingesetzt werden, um Welpen an unsere Umwelt gut zu sozialisieren. Die Studie ist insofern auch spannend, da auch von "ranghöhen" die sog. C.S. gezeigt werden - in der Gruppe und auch dann, wenn weit und breit kein anderer Hund zu sehen ist. Das heißt: Es ist nicht alles Signal, was Gähnen/ Kratzen ist- manchmal sind Hunde tatsächlich müde oder es juckt sie irgendwo! Und wenn wir uns kratzen/ unsere Hunde angähnen, dann wird das sie nur verwirren bzw. kann in manchen Fällen zu einer Störung der Mensch - Hund Kommunikation führen, so Bloch. EIne Diplomarbeit zum Thema kann man für 16 Euro auf seiner Website erstehen - für alle, die die Forschungsergebnisse genau kennen lernen möchten.
Kate
schrieb am 31.10.2007 09:08 Uhr