Kaum bin ich ne weile im Forum stell ich auch schon wieder Fragen... herrjee... aber gut: dazu ist es ja da.
Also, wie schon erwähnt wohnt Socke seit 3 Wochen bei uns (mir und meinem Freund).
Mein Freund hätte sich von alleine keinen Hund angeschafft, war aber damit einverstanden, dass ich einen Hund ins Haus hole und wir haben Socke auch gemeinsam ausgesucht.
Nun gibt es ein paar Probleme (aus seiner Sicht jedenfalls):
1. Sofa
- ich bin der Meinung: der Hund darf zu mir aufs Sofa, wenn ich ihn dazu auffordere und in der Lage bin ihn auch jederzeit wieder vom Sofa herunter zu schicken. (Aufs Bett darf er ohnehin nicht und er schläft auch Nachts brav auf seinem Platz im Wohnzimmer)
- er sagt: "der Hund hat allgemein nichts auf dem Sofa verloren!"
(Man muss dazu sagen, dass wir zwar zusammen wohnen, ich aber den Großteil der Miete und auch fast alle Möbel - z.B. das Sofa - gezahlt habe.)
2. Gemeinsame Zeit
- ich bin überglücklich endlich ein weiteres Familiemmitglied zu haben, da ich (außer zu meiner jüngsten Schwester) zu meiner Familie keinen Kontakt mehr habe und beschäftige mich dementsprechend viel mit dem Hund, sehe es aber nicht ein meinen Freund ständig vom PC wegzuzerren um ihn zu gemeinsamen Aktivitäten zu motivieren. (Mit 23 Jahren gehe ich einfach davon aus, dass er von sich aus etwas vorschlägt, wenn ihm danach ist was zu unternehmen.)
- er fühlt sich zurückgesetzt, reagiert pampig, wenn es um Socke geht, behauptet ich würde mehr Zeit mit dem Hund verbringen, als mit ihm.
3. Gehorsam
- ich beschäftige mich wie gesagt viel mit dem Hund, bin min. 4 Stunden am Tag mit ihm unterwegs, mache mit ihm Gehorsamkeitstraining, spiele und kuschle ausgiebig mit ihm usw.
Deshalb finde ich es auch nachvollziehbar, wenn Socke bei einem gemeinsamen Spaziergang von uns dreien (C., Socke und mir) auf mein Kommando sofort reagiert und es sich bei meinem Freund zwei oder dreimal überlegt.
- er findet der hund müsse auf uns beide hören - und zwar sofort(!), sieht aber nicht ein, dass er sich dafür auch mehr mit socke beschäftigen müsste, als ab und zu mal mit spazieren zu gehen oder ihn ein wenig zu kraulen.
Das unsere gemeinsamen Abende seit geraumer Zeit (auch schon vor Socke) nur aus Filme guggen bestehen und mir das zu "langweilig" und "eintönig" ist, weiß er zwar, aber ignorieren tut er es trotzdem.
Wir haben zwar ein gemeinsames Schlafzimmer, aber jeder hat seinen Rückzugsraum, die wir heute auch dringend nötig hatten.
Ich möchte wirklich nicht, dass das so weitergeht und am Ende wohlmöglich noch auf eine "der Hund oder ich"-Situation hinausläuft, aber auf ein vernünftiges Gespräch lässt er sich irgendwie auch nicht ein...
Weiß einer einen Rat?