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Teil 6: Lästige Biester

Willkommen im Gruselkabinett der Tierwelt! Leider stellt der Hundekörper mit seinen felligen Verstecken und vielen Andockstationen einen beliebten Tummelplatz für Parasiten aller Arten dar. Bekanntester Vertreter der lästigen Biester ist sicher die Zecke. Sie ortet den Vierbeiner aufgrund seiner Körperwärme und lässt sich entweder von Ästen direkt auf den herumstromernden Wirt fallen oder erklimmt die lebendige Nahrungsquelle Hund vom Wald- und Wiesenboden her. Einmal verankert, saugen sich die Schmarotzer dann mit Blut voll, bis sie sich nach einiger Zeit rund und satt fallen lassen. Soweit sollte man es aber nicht kommen lassen, denn Zecken können auch beim Hund Krankheiten übertragen und machen - dies nur am Rande - auch unangenehme Blutflecken, sollte der Vierbeiner sie doch einmal mit einem spitzen Zahn erwischen oder durch geschicktes Abrollen zum Platzen bringen.

Zecken niemals ausreißen – immer herausdrehen!

Beim Entfernen der Möchtegern-Vampire sollte man sich einer Zeckenzange, der Fingernägel oder sonstigem geeigneten Gerät bedienen. Die Tiere müssen so weit oben wie möglich gepackt und mit einem kurzen, kräftigen Dreh herausgeschraubt werden. Reißt man die Leiber einfach vom Hund, hinterlassen diese ihre Saugvorrichtung in der Haut, und es kann zu Entzündungen und zur Übertragung verschiedener Krankheitserreger kommen.

Gruppe zwei der Kategorie "lästig" sind die Flöhe. Vereinzelt vorkommende Vertreter dieser Art kann man noch in Eigenarbeit erledigen - ist der Vierbeiner komplett befallen, sollte man sich beim Tierarzt die geeigneten Mittel besorgen. Gute Präparate schädigen natürlich lediglich die unangenehmen Besucher, nicht ihren geplagten Wirtshund.

Gruppe drei der Schädlinge sind die Würmer: Sie gelangen über Straßendreck oder durch den Kontakt zu übertragenden Tieren in den Hundkörper und können sogar für Herrchen oder Frauchen gefährlich werden. Ob dies aber eine hinreichende Begründung dafür ist, regelmäßige Wurmkuren auch ohne jeden Befall-Verdacht vorzunehmen, sei dahingestellt. Fakt ist: Die Behandlung ist eine ziemliche Belastung für den vierbeinigen Patienten. Klar ist aber auch: Die Aufnahme von Wurmlarven durch den Hund ist nur schwer voll auszuschließen und ein Befall kann schwerwiegende gesundheitliche Folge haben. Wie gesagt: Dies ist der unangenehmste Teil des Pflegeprogramms...

Das Schaudern sollte nun langsam eingestellt werden, wir kommen zum letzten, erfreulicheren Teil des Pflegeüberblicks: dem Baden.


Teil 1: Die Augen

Teil 2: Die Ohren

Teil 3: Die Zähne

Teil 4: Die Pfoten

Teil 5: Das Fell

Teil 6: Lästige Biester

Teil 7: Baden


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