Umzug in die neue Wohnung
So, nachdem die letzten Wochen komplett mit Umzugsvorbereitungen, renovieren und Möbel aussuchen verplant waren, endlich ein paar News.
Wir sind jetzt in unserer neuen EG-Wohnung in Othmarschen. Von „eingezogen“ kann noch keine Rede sein, aber die Kartons und Möbel sind immerhin schon drin.
Die Tage vor dem Umzug waren für Jule merkwürdig. Sie konnte, glaube ich, nicht wirklich verstehen, warum rund um ihr Körbchen alles zerlegt wurde, 1000 Sachen in Kartons verpackt wurden und Herrchen und Frauchen ständig unterwegs waren. Die ersten Kartons, die immer mal wieder aus der Wohnung getragen und schon mal in die neue Wohnung gebracht wurden, hat sie noch kommentarlos hingenommen. Doch als sie merkte, dass die Wohnung so leerer wurde, stieg mit jedem Karton die Unruhe in ihr. Sie fing an, sich aus ihrer Sicht strategisch sinnvoll zu platzieren. Aus Sicht der Kartontragenden waren ihre Plätze alles andere als sinnvoll, denn ihr Ziel war es, stets vor den Kartons im Treppenhaus zu sein, damit sie auch ja nicht vergessen wurde. Mit allerlei Leckerlies wurde sie dann ins Körbchen komplimentiert, so dass die Bahn wieder frei war.
Den Umzugstag an sich fand sie ganz toll, denn alle Freunde waren da zum Helfen. Nachdem die Tour mit meinen Möbeln gefahren war, ließen wir Jörgi und Christoph mit Jule in der Wohnung zum Regal aufbauen und holten Frauchens Möbel.
Als alle Sachen in der neuen Wohnung waren, konnte Jule 2 Stunden schlafen, da sie ihr Rudel zusammen hatte. Herrchen hatte am Vortag als erste Amtshandlung in der neuen Wohnung zusammen mit Gunnar Premiere angeschlossen. Somit war also klar, dass am Samstag um 15.30 Uhr eine große Pause eingelegt wurde, damit man sehen konnte, welch sensationellen Saisonstart der Hamburger SV hinlegt. Nach ihrem Nickerchen erkundete Jule in der 2. Halbzeit die Terrasse und versuchte, sich den neuen Nachbarn - per gegrabenen Tunnel durch die Hecke, das konnte ich zum Glück gerade noch verhindern - vorzustellen.
Abends kehrte dann etwas Ruhe ein. Nachdem wir ein wenig eingeräumt hatten, setzten wir uns auf die Couch, um den Tag Revue passieren zu lassen. Ein kurzes Beobachten von Jule verriet ihr noch gespaltenes Verhältnis zur neuen Wohnung. Sie liebt die Terrasse und das Stück Rasen auf dem sie sich wälzen kann, aber es nervt sie, dass in der Wohnung noch so viele Kartons stehen und der Weg zum Wassernapf alle 5 Minuten ein anderer ist.
„Jule, wir können Dich beruhigen. In den nächsten Tagen wird sich das ändern und Du bekommst auch Deinen festen Platz“.
von
Jule
am 14.08.2007 08:53 |
0 Kommentar(e) |
Kommentieren