Zitat von Maexx von den Wölfen vom 21.09.2009 19:42dass das nicht nur nichts bringen würde sondern nach seiner erfahrung das risiko beim barfen sogar noch steigen würde.
Also das höre ich jetzt zum ersten Mal. Ich bin ja nicht Mrs. Allwissend aber es liegt doch eigentlich auf der Hand, dass das Risiko einer Magendrehung definitiv NICHT höher sein kann beim Barfen, im Vergleich zum Trockenfutter. Überleg doch mal, wofür der Verdauungsapparat eines Hundes ausgelegt ist. Eigentlich perfekt um Fleisch und andere saftige Dinge zu verdauen. Ok, bei zu viel Knochen kann es zu Verstopfungen kommen, das ist aber auch das Schlimmste, was mir an gesundheitlichen Problemen (neben eventuellen Mangelerscheinungen natürlich) dazu einfällt. Trockenfutter ist schon allein aufgrund seines Wassermangels dazu prädestiniert, länger im Magen zu verweilen als für einen Hund gesund ist. Wenn es lang genug in Wasser eingeweicht ist, mag man das Risiko verringern, dennoch liegt es wie ein Stein im Magen, da der Getreideanteil recht hoch ist und ein Hundemagen schwerlich zu tun hat, Getreide zu verdauen (steht absolut nicht auf dem Speiseplan eines Hundes).
Also mag sein, dass das Risiko einer Magendrehung durch Barf nicht unbedingt gemindert wird (hab allerdings oft genug Gegenteiliges gehört aber Studien gibt es dazu meines Wissens nach leider [noch] nicht, wo ich das direkt nachlesen könnte), aber erhöhen tut es sie definitiv nicht. Darauf verwette ich mein Hinterteil nebst nicht vorhandenem Porsche, der Rolex und der Eigentumswohnung