Protest gegen die Hundetötungen in Baku, Aserbaidschan, zum Eurovision Song Contest 2012
Liebe Tierfreunde,
mal wieder soll eine Stadt von den Streunerhunden "gereinigt" werden. Das hatten wir schon in China, der Ukraine und anderswo. Für Olympia, Fußball oder andere Prachtveranstaltungen, mit deren Hilfe irgendwelche Diktatoren, die ihre eigene Bevölkerung verelenden lassen, ihr Land der Weltöffentlichkeit glanzvoll präsentieren wollen. Diesmal sollen die Hunde für den Eurovision Song Contest 2012 in Baku, Aserbaidschan, massenhaft ermordet werden.
Hier könnt Ihr eine Protestnote an den Präsidenten von Aserbaidschan mitzeichnen:
http://www.change.org/petitions/president-of-azerbaijan-ilham-aliyev-stop-killing-stray-animals-due-preparation-for-eurovision2012-in-baku#
Die ARD überträgt am 26.Mai den Eurovision Song Contest 2012. Auch hier könnt ihr protestieren. Verlangt, das die ARD bei der aserbaidschanischen Regierung gegen die Hundemorde protestiert und droht mit Boykott des Eurovision Song Contest.
Frau Monika Piel, ARD-Vorsitzende info@ard.de
Herrn Lutz Marmor, Intendant des NDR info@ndr.de
FAQs: Die Leser fragen, eurovision.de antwortet internet.eurovision@ndr.de
Und für das Land geht es um noch mehr als den ESC: Baku bewirbt sich um die Olympischen Sommerspiele 2020. Am 23. Mai, drei Tage vor dem ESC-Finale, will das Internationale Olympische Komitee mitteilen, ob die Stadt offiziell in die Riege der Kandidatenstädte aufgenommen wird. Da gibt man sich gern mal für ein paar Tage ein wenig lockerer. „Die Frage wird nicht sein: Was passiert in diesen zwei Wochen“, sagt ESC-Fanpräsident Woryna. „Die Frage wird sein: Was passiert danach?“
Die Vorbereitungen haben begonnen. Tierschützer kritisieren, dass derzeit in Baku streunende Hunde erschossen und entsorgt würden. Noch vier Monate.
[Imre Grimm]
Quelle: neuepresse.de 18.01.2012
schrieb am 20.01.2012 11:20 Uhr
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