Meine tapfere Pauline musste gwhen
Es ist kaum zu ertragen,zu wissen,das meine kleine Paula nicht mehr bei uns ist.Bekommen habe ich sie in einer für mich sehr schwierigen Zeit.Es ging mir gesundheitlich sehr schlecht und hatte keinen Lebensmut mehr.Da trat meine Paula in meinen Leben und ich hatte keine Zeit mehr über mich oder meiner Krankheit nachzudenken.Eine kleine handvoll Hund hatte mich voll im Griff.Sie war zwar nur 24 cm klein aber Mut und Herz wie eine ganz Grosse.Mutig,fröhlich,ja ein richtiger kleiner Kasper.Vor 2 Jahren traf mich wieder ein schweres Schicksal,ich verlor meinen kleinen Enkel mit 4 1/2 jahren,und wieder war es Paula,die mich aufgerichtet hat.Mit mir gelitten hat,und mir nicht von der Seite wich. Darum möchte ich meiner kleinen Schneckeauch auf diesemWege Danke sagen,dass ich über 8 Jahre Dich erleben durfte.
Meine Paula ist an Cushing erkrankt! Cushing ist eine Hormonerkrankung,in der das Hormon Cortisol unkontrliert produziert wird.Was dazu führt,das sich einTumor in einen der Nebennieren entwickelt,der zu 80% gutartig ist.Bei Paula war es die linke Nebenniere.Eine Woche vor Weihnachten wurde die OP durchgeführt und die Nebenniere entfernt.Alles war wieder gut meinten die Ärzte.Sie waren sogar überrascht,wie gut die Kleine alles weggesteckt hat.Es ging ihr wieder richtig gut,bis vor 4 Wochen.Sie trank wieder sehr viel,hatte Harausfall und einen aufgeblähten Bauch.Es stellte sich heraus,dass sich jetzt ein Tumor in der rechten Nebenniere sich befand.Bei 5% aller Hunde,die schon eine Niere verloren haben,passiert es,dassdann auch die andere Niere befallen wird von einem Tumor.Paula gehört zu den 5% warum auch immer.Man versuchte die Krankheit jetzt nur mit Tabletten in den Griff zu bekommen,dies aber dauert sehr lange ,und ist immer damit verbunden Ständig das Blut zu untersuchen Meine Kleine hat alles mitgemacht und war so tapfer.Am 21.04. ist meine Kleine am Mittag zusammen gebrochen.bin sofort mit ihr zum Arzt.Als wir dort ankamen,war sie schon wieder gut drauf.Aber man stellte fest,dass sie einenKollaps hatte.Nach gründlicher Untersuchung auch des Blutes konnte man sich nicht erklären warum sieeinen Kollaps hatte.Alle Werte waren gut und das Herz auch.So schickte man uns wieder nach Hause.Am Abend kam sie aus ihren Körbchen und gind ganz langsam auf mich zu,setzte sich vor meinen Füssen und schaute mich mit ganz merkwürdigen Augen an,die ich auch bei meinen Enkel vor zwei Jahren gesehen habe.Hob sie sofort auf,nahm sie in meinen Arm.Da nahm sie ihr Köpfchen zur Seite und schloss die Äuglein. Behutsam legte ich sie in ihr geliebtes Körbchen,in dem sie 15 Minuten später friedlich einschlief.Mein Mann und ich waren die ganze Zeit bei ihr,das ist ein kleiner Trost,daswir bei ihr waren,als sie ihre Reise antrat.Meine kleine tapfere Paula,wir werden Dich nie vergessen ,immer wirst Du in meinen Herzen sein und ich mag mir nicht vorstellen ,jetzt ohne Dich meinen Weg zu gehen.Grüsse alle im Regenbogenland und werde dort ohne schmerzen glücklich .Tschüß meine Kleine! Dein Frauchen Heide
schrieb am 22.04.2011 18:37 Uhr
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