Re: Bei Hundebegegnungen an der Leine rastet mein Hund aus
Huhu, ich hänge mich gerade so ein bisschen an dem Beispiel Tür auf. Dass ich im Allgemeinen die Meinung vertrete, dass Bett/Sofa und Dominanz zwei Paar Schuhe sind, und zwar verschiedene, ist bekannt. Bei der Tür im Speziellen ist es so, dass der wirklich Dominante (in dem Falle wäre es aber in der Mutter-Welpen-Konstellation) zwar zuerst RAUS geht (klar, gucken, ob die Luft rein ist, aber ZULETZT REIN (weil: erst die Kleinen in Sicherheit, dann selbst hinterher). Unter Erwachsenen Hunden scheint das aber egal zu sein, ich verweise nocmal gern auf Günther Bloch und seine Wolfsbeobachtungen ("Der Hund im Wolfspelz"), der klar zeigen konnte, das der Leitwolf nicht immer voran geht, sondern auch mal aus der Mitte führt und auch mal dem aufsteigenden Jungspund die Führung überlässt. In Bezug auf deinen Hund und seine Stellung in seinen Augen scheint es mir also margianl, dass du immer darauf bestehst, die Tür zuerst zu durchqueren - marginal bis kontraproduktiv.
Was ich damit sagen will: Es bringt wenig bis nichts, wenn wir versuchen, dass nachzuahmen, was wir als Menschen als Hierarchieverhalten im Wolfs- bzw. Hunderudel zu erkennen glauben. Zumal uns, so habe ich gerade erst gelesen, der Hund ohnehin nicht als seinesgleichen (und also auch nicht Alphatier oder Leitwolf) wahrnimmt.
Was hilft, ist die klassische Desensibilisierung/Konditionierung. Irgendwo hier gibt es einen Thread namens "Unerwünschtes Verhalten löschen" von Kaykoo. Das könnte ein Lösungsansatz sein.
@ Liebe Frau Odendahl, sind Sie hier, um mit uns zu diskutieren oder einfach nur Werbung für Ihre Dienstge zu machen? In letzterem Falle lesen Sie bitte die Regeln betreffs unerlaubter Werbung hier im Forum.
schrieb am 03.01.2011 21:04 Uhr
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