Na Vorteile gibbet genug. Es wuseln z.B. zwei Fellpakete um einen rum, wenn man nach hause kommt. Ich habe hier ja total unterschiedliche Hunde. Der eine ist ne Schlaftablette mit Augen, die andere ein Brummkreisel. Man hat also immer einen Brenn- oder Ruhepunkt. Mit Niki kann ich mich auspowern, stundenlang spazieren gehen, spielen bis wir beide halbtot umkippen. Und danach kuscheln wir mit dem Bastoteddy und schwupps ist die innere Ruhe da. Man hat mit zweien sehr viel spaß. Wie sie sich gegenseitig austricksen um ans Spielzeug zu kommen. Der entgeisterte blick von Niki, wenn Basto richtig entnervt und voll wütend die Tröte aus dem Quietschespielzeug reisst. Mein Mann und ich machen uns dann den Jux und übernehmen die "Sprechrollen" von beiden. Ein richtiges Schauspiel ist sowas. Sie passen aufeinander auf. Geht es einem nicht gut liegt der andere die ganze Zeit daneben und rührt sich keinen Milimeter weg. Es gibt für mich nix schöneres als den beiden beim toben oder Schlafen zuzugucken. Wenn der Dicke nen guten Tag hat pesen die beiden richtig durch die gegend und spielen. Ich vertrete aber auch Andiamos Meinung das es einem "gedanklich" einfacher fällt mal ne halbe Stunde länger irgendwo rumzutrödeln, wenn sie zu zweit sind. Auch wenn sie mich als Rudelührer vermissen. Man redet es sich schön. Unsere schlafen eh die meiste Zeit.
Der Nachteil ist, es kann passieren wenn zwei alleine sind, das nun mal 2 Hunde flausen im kopf haben. Als meine Dobihündin dazustiess haben sie und Niki die Bude mal ordentlich auf Trab gebracht als ich kurz einkaufen war. Dresden ´45 war Kindergarten dagegen. Ich muss immer getrennt mit beiden raus gehen. Basto packt einfach die Strecke die Niki benötigt nicht mehr. Das heisst mehr Zeitaufwand. Man kann 2 hunde schlecht mal "abladen" für einen Tag, wenn man mal was vor hat. Vielen sind 2 hunde zu stressig bzw 3, wenn sie selber einen haben. Deswegen fällt für uns sowas flach. Noch ein Nachteil ist das ich 2 Bestien von meinem Einkauf fernhalten muss

Blöd ist es auch, wenn man einen neuen Hund kennen lernt. Macht der Mucken einem Hund gegenüber kommt der andere sofort dazu und mischt sich ein. Da muss man echt aufpassen.
Leute reagieren gemischt. So richtig negative Resonanz habe ich noch nie bekommen. Immer nur die Fragen ob es nicht sehr anstrengend ist, ehrlich gesagt nicht mehr als ein Hund. Finde ich.