Re: 1 Jahr Polizeihundefreunde
Nunja ich denke dazu haben einige hier ein etwas gespaltenes Verhältnis. Liegt wohl daran, dass uns die "Erziehungsmaßnahmen" bei Diensthunden zu brutal vorkommen. Es gibt leider auch heute noch Staffeln, die ihre Hunde nach der alten Schule abrichten - immer schön Schmerzen zufügen z. B. durch harten Ruck am Zug- oder gar Stachelhalsband. Ich weiß natürlich auch, dass (Gott sei Dank) mittlerweile auch sanftere Methoden angewandt werden, aber dennoch sieht das Training für den Laien meist brutal aus. Aus persönlicher Erfahrung kann ich sagen, dass es leider noch viel zu viele Polizeihundeführer gibt, die ihre Hunde unverhältnismäßig grob behandeln. Da gibt es diese eine Polizistin, die ich schon öfter im Park gesehen hab, deren Hund mit Stachelwürger immer schön straff an der Leine geführt wird und auf bevorstehende Kommandos mit einem kurzen aber heftigen Ruck an der Leine vorbereitet wird. Dann gab es diesen Bericht über Drogenspürhunde im Fernsehen, wo die Hunde ihren Job wirklich super machten. Aber auch da trugen sie die ganze Zeit ein recht fest gezurrtes Stachelhalsband, was meiner Meinung nach eher kontraproduktiv wirkt, denn so kann sich der Hund doch nicht wirklich gut auf seine Aufgabe konzentrieren, wenn die ganze Zeit das Teil an seinem Hals drückt, oder?
Also ich für meinen Teil stehe da immer etwas zwischen den Fronten. Ein gut ausgebildeter Hund zusammen mit einem kompetenten Führer ist sicher ein unschlagbares Team, aber manch eine Ausbildungsmethode finde ich verachtenswert.

schrieb am 18.08.2010 13:46 Uhr
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