Re: Bitte helft indem ihr "ALLE" unterschreibt!
AM BALL BLEIBEN....sorry...in diesem Fall am "HUND!"
Ich kann nicht diort hinunter reisen und das tun was alle hier wohl gerne täten......
Aber ich möchte gerne die "Tatsachen" allen "TIERFREUNDEN" hier vor Augen führen.
Ich habe hier reinen TEXT aus DEZEMBER 2009.....ich finde diesen sehr aufschlußreich und informativ um sich auch mal ein Bild von der imensen Schweirigkeit zu machen dort atwas zu ändern....es geht leider nicht soooo schnell wie wir alle gene hätten......
"IN KEINEM LAND MIT MIßSTÄNDEN!!!"
Kopierstibbitzt bei:
http://www.primaso.de/default.aspx?ID=5473&showNews=580549
_______ Die Woche _______
Mittwoch, 9. Dezember 2009 13:36
Die Hundehölle in Apulien
Auch Würzburger setzen sich für die Rettung von Tausenden von Hunden in Süditalien ein
Würzburg (clap) – Apulien ist ein beliebtes Reiseziel in Süditalien. Millionen von Touristen lieben das Meer, die Sonne, die Natur und das südliche Lebensgefühl. Was ihnen verborgen bleibt, ist die andere Seite von Apulien: die Hundehölle. Nun laufen europäische Tierschützer Sturm. Auch in Würzburg liegen Petitionen zur Rettung der Tiere in Süditalien aus.
Eine Million – aber nicht für die Tiere
„Ich habe eine starke Affinität zu Italien, habe dort einen Teil meines Medizinstudiums absolviert und liebte dieses Land und seine Menschen sehr“, sagt der Würzburger Allgemeinarzt und Homöopath Dr. Roland Eichler. „Aber das hat sich bei mir geändert.“ Private „Tierheime“ schießen in Süditalien, aber nicht nur dort, aus dem Boden, finanziert vom italienischen Steuerzahler. Doch diese Tierheime sind in Wahrheit Konzentrationslager, geführt von Menschen, denen nicht das Wohl der Tiere am Herzen liegt. Sondern der Profit. Das Geschäft ist lukrativ. Oft sind die Betreiber der sogenannten „Canili“ Firmen oder Geschäftsleute. Kein Wunder, denn allein in 2007 wurden in Apulien etwa 200.000 Euro pro Tag an Steuergeldern in die Taschen dieser Betreiber geschaufelt (Quelle: www.cicto.org). Tausend Hunde in einem Tierlager sind keine Seltenheit. Pro Tier bekommt ein „Tierheim“ zwischen zwei und sieben Euro pro Hund von der Gemeinde für die Unterbringung. Die Rechnung ist einfach: 1.000 Hunde mal angenommen nur drei Euro pro Tag, sind 3.000 Euro pro Tag, 90.000 Euro im Monat und damit über eine Million im Jahr. Um den Gewinn zu steigern, wird gespart: am Futter, am Wasser, an Hygienemaßnahmen, an tierärztlicher Versorgung. Und je mehr Hunde untergebracht sind, umso lukrativer. Tierschützer schätzen, dass mittlerweile über 70.000 Hunde in solchen Lagern unter der südlichen Sonne interniert sind.
Nichts für schwache Nerven
Berühmt-berüchtigt ist zum Beispiel das Tierheim „Oasi San Leo“ in Cicerale. Hinter verschlossenen Mauern lassen die Betreiber die Tiere nicht nur dahinvegetieren, sie werden auch noch misshandelt. Sie leiden an Hunger und Durst, sind von den eigenen Exkrementen umgeben, Hundemütter bleiben bei den eigenen gestorbenen Welpen, Weibchen sind ständig trächtig, da jedes Tier bares Geld bringt, kranke Hunde werden mit aggressiven zusammengepfercht. Die jüngsten Meldungen sprechen davon, dass Hunde mit Benzin übergossen und angezündet werden. Irgendwie sind die Gräueltaten dann aber doch herausgedrungen aus Cicerale. Und TV-Reporter der italienischen Sendung „Striscia la notizia“ versuchten, die Wahrheit ans Licht zu bringen. Entstanden ist ein Video, das auf You Tube zu sehen ist (www.youtube.com/watch?v=0gHQI1jS8gY). Schon in den 80er Jahren gab es warnende Reportagen im italienischen Fernsehen über Oasi San Leo. Die Folge war, dass Privatleute und Organisationen vor Gericht gingen, nachdem sie ein Protestschreiben mit allen Informationen und Beweisen verfasst hatte. Das Lager wurde für einige Zeit geschlossen. Doch seit 13. Juli 2007 ist es wieder geöffnet (Quelle: www.amicicani.com) – die Lizenz erhielt der frühere Besitzer. „Die Hölle arbeitet wieder“, sagen Tierschützer und vermuten, dass die Beamten, die die Lizenzen vergeben, „mit den Killern kooperieren“.
Unterschreibt die Petition!
Italienische Tierschützer haben Angst, gegen die Allmacht anzugehen. Ein Tierarzt in Sizilien, der damit begonnen hatte, die Straßenhunde zu kastrieren, um dem Leid ein Ende zu setzen, wurde erst kürzlich überfallen, nackt an einen Stuhl gefesselt und mit einem Messer daran „erinnert“, dass er auf seine Kinder aufpassen solle. Nun dringt das Leid so langsam durch. Italienische Tierschützer, die Schweizer Organisation „Tierärzte im Einsatz“ und der Verband der Gemeinden „Terra di Leuca“ haben sich zusammen getan, um dem Horror endlich ein Ende zu bereiten. Auch in Würzburg liegen, dank des Engagements Dr. Eichlers und des gebürtigen Italieners Michele Martinelli Unterschriftenlisten (in der Caffébar Martinelli in der Schustergasse) aus. Die Petition „Stopp der Hundehölle in Apulien“ soll an den Präfekten der Stadt Lecce, an den Präsidenten, den Gesundheitsminister und an den Gesundheitsdirektor der Region Apulien gehen. Denn je mehr Menschen in Europa von dieser Hölle wissen und sich einsetzen, umso stärkerer Druck kann auf die italienische Regierung ausgeübt werden.
In Würzburg setzt sich vor allem der Allgemeinarzt und Homöopath Dr. Roland Eichler für die Tiere ein. Über sein Engagement sprach er mit Claudia Penning-Lother.
primS: Warum setzen Sie sich gerade für diese Tiere in Süditalien ein?
Roland Eichler: Die Situation der Straßenhunde in vielen europäischen Ländern ist eine Katastrophe. Jährlich werden in Europa etwa eine Million Straßenhunde umgebracht, lebend erhängt, vergiftet, überfahren, erschossen, oder sie verhungern. Die Überpopulation ist menschengemacht, da viele Haushunde ausgesetzt werden, allein in Italien 135.000 Hunde jedes Jahr. Italien ist hier Spitzenreiter. Alle diese Hunde sind nicht gekennzeichnet, so dass auch die Besitzer straffrei ausgehen. Italien hat zwar keine Tötungsstationen wie viele andere Länder, aber hier hat sich ein krimineller Geschäftszweig entwickelt, der den Betreibern der „Canili“ sehr viel Geld einbringt. In diesen Heimen findet ein „Slow-Kill“ unglaublichen Ausmaßes statt. Ein Beispiel ist das Lager Cicerale (www.youtube.com/watch?v=0gHQI1jS8gY), in dem 97 Prozent der Hunde verhungerten. Italien hat ein sehr gutes Tierschutzgesetz, das aber nur auf dem Papier steht. Der "Menefregismo" (die Gleichgültigkeit ), das "Nicht-prophylaktische Denken", das Problem lieber an der Wurzel zu packen (Kastrationen, AUSSPRECHEN von Strafen beim Aussetzen und konsequente Kennzeichnung aller Haustiere ) kommt dazu, man begnügt sich mit dem Wegsperren und sieht nicht, dass die Straßenhunde immer mehr werden.
primS: Wie setzen Sie hier in Deutschland an?
RE: a) ich habe einen Bericht über Italien auf www.pfotenhilfe-europa.eu publiziert. b) Ich plane mit meiner Organisation, der Pfotenhilfe Europa, eine europaweite Protestaktion und erarbeite derzeit einen entsprechenden Protestbrief, den wir dann an alle italienischen Politiker, an das EU-Parlament, an die Konsulate, an die Medien, an prominente Italiener, an die Tierärztekammer etc. schicken werden. c) Wir haben vor, im Mai 2010 eine Protest-Omnibusfahrt zusammen mit unserer Partner Organisation www.stie.ch und www.cicto.org nach Apulien durchzuführen. d) Wir arbeiten zusammen mit Tierschutzorganisationen, die sich für Italien einsetzen und fördern die Verbreitung von Informationen, Unterschriftslisten und Petitionen.
primS: Was ist das Ziel der Petition „Stopp der Hundehölle in Apulien“?
RE: Endlich Prophylaxe, das heißt: Kastrationen unentgeltlich und zwingend für alle (außer ausgewiesene Züchter), Wiederaussetzen von kastrierten Straßenhunden (wo dies möglich ist), Kennzeichnung aller Haushunde obligatorisch, für Hunde in Tierheimen: ausreichend Futter und Wasser, artgerechte Unterbringung, Öffnungszeiten, um Adoptionen zu ermöglichen, Auslauf für die Hunde schaffen, und tierärztliche Versorgung bei Krankheit/Verletzung. Kastrationen auch in den Tierheimen. Kontrollmöglichkeiten von außen. Abschaffung der finanziellen Bereicherung. konsequente Bestrafung des Aussetzens von Haushunden und die Kontrolle der Kennzeichnung.
primS: Wann wird die Petition überreicht?
RE: Wir haben vor, im April 2010 eine entsprechende Aktion in Italien zu veranstalten und diese Unterschriften dann dem Regierungschef von Apulien zu übergeben.
primS: Was geschieht mit den Tieren, wenn Sie Erfolg haben?
RE: Wir hoffen, irgendwann Zustände erreichen zu können, wie wir sie auch in Deutschland, der Schweiz und Österreich vorfinden, wo sicherlich auch noch manches noch verbessreungswürdig ist (Katzen!), der Standard für die Hunde jedoch meist gut ist. Von Gassigehzeiten, tierärztlicher Versorgung, ausreichender Ernährung, ausreichend Platz, Bewegung, Adoptionen etc, davon können die Hunde Italiens nur träumen, denn die sterben still vor sich hin.
Weitere Infos unter:
Die Petition kann von der Homepage www.pfotenhilfe-europa.eu (Aktion Apulien) oder unter www.stie.ch heruntergeladen werden.
www.youtube.com/watch?v=0gHQI1jS8gY
www.chiliamacisegua.org/2009/10/26/campagna-internazionale-contro-i-canili-lager-italiani/ , www.myspace.com/stopthisitalianhell
www.thepetitionsite.com/petition/752607130
www.thepetitionsite.com/2/we-are-again-calling-to-close-the-new-concentrate-shelter-for-dogs-in-city-cicerale-salernoitaly
www.thepetitionsite.com/1/puglia-dogs-in-hell
Achtung: Auf einigen dieser Seiten finden sich grauenvolle Fotos der misshandelten Tiere. Sie sind nichts für schwache Nerven und auch Kinder sollten sie nicht ansehen!
MACHT MIT!
INFORMIERT FREUNDE UND BEKANNTE,NACHBARN uND ARBEITSKOLLEGEN!
Suzanne