Re: Kampf um Erhalt der Hundewiese am Moltkeplatz
Liebe Susanne,
ich weiß nicht, woher du diese Information hast, aber Herr Mielke beabsichtigt in der Tat und mit Nachdruck, dass unsere Hunde ganz von der Wiese verschwinden sollen. Ausnahme wären Hunde, die unter die 20/40-Regelung fallen würden. Er mag vielleicht gegenüber Dritten bedauern, dass es so eskalierte, aber üblicherweise sind Wiesen, auf denen AUCH Hunde unangeleint laufen dürfen, eben auch als "Hundewiesen" deklariert. Es gibt eine Menge Möglichkeiten, die ökologischen Belange der Wiese selbst, der Kunstwerke und der Hundehalter unter einen Hut zu bringen. Aber da muss man zuerst mit den Menschen reden und versuchen gemeinsame Lösungen zu finden, anstatt ohne Vorankündigung solch einen Antrag bei der BV vorzulegen. Der Antrag vertritt die Interessen des Kunstvereins, der sich seit 2007 um Erhalt und Pflege der Skulpturen auf der Wiese kümmert. Aber eine kleine, sehr individuelle Interessengemeinschaft, die wohl lieber einen "englischen Rasen" um die Kustwerke haben möchte, kann und darf in einer demokratischen Gesellschaft sich nicht über die Belange und Bedürnisse einer Mehrheit hinwegsetzen. Es wird allgemein davon ausgegangen, dass Herr Mielke - selbst noch relativ frisch in der BV - sich mit der Durchsetzung seines Antrages profilieren möchte - und das auf Kosten und GEGEN den Willen der Bürger, die ihn gewählt haben.
schrieb am 05.03.2010 23:23 Uhr
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