Bitte,bitte ruft euch den Artikel in den Nürnberger Nachrichten mal auf,hier mal die gekürzte Fassung:::
Ein anonymer Hinweis an das Veterinäramt der Stadt Nürnberg brachte die
Tiertragödie ans Licht. Im Wald bei Buchenbühl würde ein Transporter eines
slowakischen Tierheimes stehen, der übervoll sei mit Hunden. Zusammen mit
der Polizei machten sich Mitarbeiter des Veterinäramtes und des Tierheimes
Nürnberg auf den Weg und wurden fündig: In dem Kastenwagen waren 62 Hunde,
hauptsächlich Rassehunde wie Retriever, Labradore, Möpse oder englische und
französische Bulldoggen - zusammengepfercht in Käfigen auf einer Ladefläche
von vielleicht zehn Quadratmetern.
Schreckliche Transportbedingungen
«Die waren auf acht bis zehn Quadratmetern zusammengepfercht, alles war voll
mit Kot und Urin«, beschreibt Marcus König, Geschäftsführer des
Tierschutzvereins, die erschütternde Szenerie. «Die Hunde - Welpen oder
wenige Monate alte Jungtiere - konnten sich kaum rühren oder auch nur den
Kopf heben, an Umdrehen war gar nicht zu denken«
Bild:
http://images.nordbayern.de/bilder/1/1/2/2/20100217_4c_lok_hund_big.jpg
Nürnberg sei der erste Umschlagplatz gewesen, an dem zum Beispiel der Verein
«Retriever in Not« einen Teil der Tiere in Empfang genommen und weiter nach
Nordrhein-Westfalen transportierte habe.
Vermeintliche Tierschutzorganisationen, die ihren Sitz in Deutschland haben,
so berichtet König den Nürnberger Nachrichten, geben vor, diese Welpen aus
osteuropäischen Tierheimen gerettet zu haben und verkaufen sie dann an
deutsche Interessenten weiter. «In Wirklichkeit wird da mit mafiaähnlichen
Strukturen gearbeitet. Diese Organisationen bestellen die Jungtiere
regelrecht in osteuropäischen Massen-Hundezuchten und verkaufen sie dann in
Deutschland«, so König weiter.
Dagmar Auf der Maur, die Vorsitzende des Vereins «Retriever in Not«, wollte
sich nach einem Bericht auf NZ-Anfrage nicht zu den Vorwürfen äußern. Inge
Maisch vom Verein «Tiere suchen Menschen«, für den fünf Tiere bestimmt
waren, zeigte sich entsetzt über die Transportbedingungen, von denen sie
nichts gewusst habe: «Das ist Tierquälerei.« Sie versicherte, dass es ihr
ausschließlich darum gegangen sei, die fünf Hunde, denen in der Slowakei die
Tötung gedroht habe, zu retten.
Das Veterinäramt der Stadt Nürnberg konnte nur für wenige Tiere die
Weiterfahrt stoppen. Sechs Welpen waren nicht geimpft, ein Mops schwer
krank, für ein weiteres Tier lag kein Impfpass vor. Mops Valentino etwa
hatte eine so schwere Augenentzündung, dass das Veterinäramt eine
Weiterfahrt unterband. Er befindet sich nun in der Tierklinik am Hafen, es
ist laut König nicht gesichert, ob der Mops überlebt. Auch zwei Welpen mit
Blut im Stuhl werden in der Klinik behandelt, einer wird König zufolge wohl
nicht durchkommen.
Die übrigen 54 Hunde musste es schweren Herzens der vermeintlichen
Tierschutzorganisation überlassen, die die Hunde aus Osteuropa in Nürnberg
übernahm und weiter nach Nordrhein-Westfalen bringen wollte. «Juristisch
sind uns leider die Hände gebunden, nach dem Gesetz können wir nur dann
eingreifen, wenn Papiere fehlen oder gefälscht sind oder die Tiere ganz
augenscheinlich krank sind oder leiden. Hier muss der Gesetzgeber endlich
handeln«, meint Marcus König und fordert drastische Geldstrafen - sowohl für
die Transporteure als auch für die Besteller, die den Hundehandel als eine
reine «Profitmaschine« sehen.
Lesen Sie bitte die kompletten Berichte bei den Nürnberger Nachrichten.
Quelle Nürnberger Nachrichten:
http://www.nn-online.de/artikel.asp?art=1174363&kat=120
http://www.nz-online.de/artikel.asp?art=1174330&kat=11
Ich bin fassungslos,gestern verteile ich noch zig Flyer von Tasso ``Wühltischwelpen - nein Danke ! ``
und jetzt das hier