John Grogan

Marley und ich

Nachdem dieses Buch lange als Geheimtipp gehandelt wurde und nur über ausgesuchte Quellen zu beziehen war, scheint es jetzt über den „normalen Buchhandel“ erhältlich zu sein.

Über das Buch:

John Grogan schreibt in diesem Buch über sein Leben bzw. das Leben seiner Familie mit dem Labrador Marley. Vom Tag der Entscheidung für die Anschaffung eines Hundes an wird in lustigen und manchmal auch traurigen Episoden erzählt, wie Marley mit seiner Umwelt zurechtkommt und was er erlebt.
Die Grogans sind ein junges Pärchen, das seine Sozialkompetenz in Sachen Familie durch die Anschaffung eines Hundes auf die Probe stellen will. Im Rahmen des Buches versteht es Marley vor allem, die Faktoren Ruhe und Gelassenheit seiner Halter bis aufs letzte zu testen oder freundlicher ausgedrückt zu fördern. Hier wirkt das Buch aber auch beruhigend auf den Leser, welcher feststellen kann, dass er nicht der einzige Mensch auf der Welt ist, der keinen perfekten Hund hat.

In den 29 Kapiteln werden viele typische Situationen, wie Alleinbleiben, Gewitter, Machtproben, Kastration, verschluckter Schmuck usw. im Leben eines Hundes lustig und pointiert beschrieben. Parallel dazu kann der Leser mitverfolgen, wie um das Ehepaar Grogan eine Familie wächst, wie Jobs gewechselt werden, wie Umzüge stattfinden und vor allem, wie Marley sich mit den jeweils neuen Gegebenheiten zurechtfindet.

Fazit:

Ich habe dieses Buch begeistert und zügig gelesen. Vor allem weil es mal kein „trockenes Sachbuch“ ist, sondern eine Biografie, die jeden Hundeliebhaber begeistern sollte, auch wenn sie an manchen Ecken für meinen Geschmack etwa zu amerikanisch ist, aber das tut dem Buch keinen Abbruch.

Achtung: Neuesten Pressemeldungen zu Folge wird das Buch in 2008 verfilmt – und zwar mit hochkarätiger Besetzung (Jennifer Aniston und Owen Wilson spielen das Ehepaar Grogan). Also mal wieder ein Pflichttermin für uns Hundeliebhaber, um ins Kino zu gehen.

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