Hunde-Entspannungstipps Teil 3

Wohltuende Aroma-Öle für Hunde

Hunde haben bekanntlich ein begnadetes Riechvermögen. Deshalb sollte bei allen Geruchsstoffen grundsätzlich oberste Vorsicht gelten. Was für unsere Nase als dezenter Duft daher kommt, ist für sie bereits Geruchsbelästigung. Doch in der richtigen Dosierung wirken die richtigen Aroma-Öle auch auf Hunde positiv und entspannend.

Hundefreunde wissen: Ihr Vierbeiner lebt in seiner eigenen Geruchswelt. Sein Hunde-Alltag und sein Empfinden werden viel mehr von Gerüchen beeinflusst, als es bei uns Menschen der Fall ist. Hunde nutzen Gerüche, um sich zu orientieren, um Artgenossen zu erkennen oder ihre Duftmarken zu hinterlassen. Wie beim Menschen sind auch beim Hund Erinnerungen und Gefühle eng an die Nase gekoppelt.

Hunde-Duft ist nicht gleich Menschen-Duft

Wer schon einmal seinem Hund beim genussvollen Wälzen zugesehen hat, weiß auch: Der Geschmack unseres Hundes, was den perfekten Duft angeht, trifft nicht immer ganz unseren eigenen. Alter Fisch, verwestes Kaninchen oder Exkremente liegen da ganz hoch im Kurs. Nichtsdestotrotz: Es gibt durchaus auch Aromen, die Mensch und Hund gleichermaßen angenehm finden.

Die meisten Parfums, Raumbedufter oder Lufterfrischer gehören allerdings nicht dazu. Synthetische Aromen, noch dazu in so hoher Konzentration, sind für Hunde eine Zumutung. Aus diesem Grund sollte man in Hundehaushalten sparsam mit allen parfümierten Substanzen umgehen und auch bei Putzmitteln lieber auf duftneutrale Mittel ausweichen.

Aroma-Öle in Hundehaushalten

Beim Menschen kennt man die wohltuende Wirkung von ätherischen Duft-Ölen schon lange. Auch für die Hunde-Gesundheit kann die Aroma-Therapie hilfreich sein. Hierfür sollte man einen erfahrenen Tierheilpraktiker zu Rate ziehen – denn hier gibt es viele besondere Dinge zu beachten. Doch auch zur Entspannung zuhause eignen sich Duft-Öle – jedoch nur unter bestimmten Voraussetzungen. Ein ätherisches Öl in reiner Form besitzt einen sehr stechenden, intensiven Geruch. Deshalb darf es niemals unverdünnt angewendet werden.

Zur Beduftung eines Raums  verwendet man in der Regel 5-10 Tropfen eines ätherischen Öls, vermischt mit Wasser, in einer Duftlampe. Hundehalter sollten niemals mehr als 1-2 Tropfen in die Lampe füllen, um Rücksicht auf die feine Hunde-Nase zu nehmen. Niemals sollten scharfe Düfte wie Minz-Öl eingesetzt werden. Der Hund sollte, während die Duftlampe brennt, genau beobachtet werden, um sicherzustellen, dass er den Geruch nicht unangenehm findet. Natürlich sollte der Vierbeiner jederzeit die Möglichkeit haben, sich an einen geruchsneutralen Ort zurückzuziehen.

Hund und Mensch können mit den richtigen Duft-Ölen hervorragend entspannen

Auch auf die Auswahl der richtigen Duft-Öle sollte geachtet werden. Billige Aroma-Öle sind oft nicht sortenrein oder werden synthetisch hergestellt. Sie können auch beim Menschen stechenden Kopfschmerz hervorrufen. Um die wohltuende Wirkung von Duft-Ölen wirklich genießen zu können, muss auf ein hochwertiges, reines Öl geachtet werden. Zur Förderung von Entspannung und Wohlbefinden eignen sich besonders gut Öle wie Bergamotte, Melisse, Basilikum, Zirbelkiefer, Rosmarin oder Rosenholz.

Mit einem dezent duftenden Aroma-Lämpchen lässt es sich dann hervorragend abschalten und gemeinsam entspannen. (je)

Entspannungs-Tipps für Mensch und Hund – Die Serie:

Teil 1: Wellness-Bereich zu Hause

Teil 2: Hunde und Musik

Teil 3: Aromaöle

Teil 4: Wellness-Spaziergang

Teil 5: Wellness-Tag

Teil 6: Hunde-Entspannungs-Kommando

Teil 7: Hunde-Entspannung durch Erziehung

Teil 8: Entspannter Mensch, entspannter Hund

 

 

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