Hunde-Ernährung: Etiketten richtig lesen Teil 1

Hundefutter – Künstliche Aromastoffe & Co. - Glossar

Hundefutter enthält oft sogenannte „Sensorische Zusatzstoffe“: Natürliche oder synthetisch hergestellte Substanzen, die den Appetit anregen, geschmacksverstärkend wirken oder eine für uns Hundehalter angenehme Färbung verursachen.

Hundefutter-Zusatzstoff: Amaranth (E 123)

Amaranth ist ein Farbstoff, der Lebensmittel einen appetitlichen Rot-Ton verleiht. In Amerika ist E 123 nicht als Lebensmittelfarbstoff zugelassen, weil der Verdacht besteht, dass er Pseudoallergien, Hautreaktionen und Asthma auslösen kann.

Hundefutter-Zusatzstoff: Aspartam (E 951)

Dieser synthetisch hergestellte Süßstoff ist gemeint, wenn auf dem Etikett die Bezeichnung E 951 steht. In Kaugummis und süßen, kalorienarmen Getränken wird Aspartam häufig als Zucker-Ersatzstoff verwendet. Süßstoff ist weniger energiereich und weniger schädlich für die Zahngesundheit als Zucker und wurde vom Bundesinstitut für Risikobewertung als unbedenklich befunden.

Dennoch steht gerade Aspartam immer wieder kontrovers im Mittelpunkt von Presse und wissenschaftlichen Studien, insbesondere wegen des bislang nicht eindeutig bestätigten Verdachts, krebserregend oder -begünstigend zu wirken.

Hundefutter-Zusatzstoff: Erythrosin (E 127)

Dieser künstlich hergestellte, stark jodhaltige Farbstoff soll Lebensmittel appetitlich rosa-rot färben. Er ist umstritten, da er in Verdacht steht, Allergien auszulösen, die Schilddrüsenfunktion zu beeinflussen und Krebs zu verursachen. Daher ist Erythrosin auch nur noch sehr eingeschränkt zugelassen – beispielsweise in Cocktailkirschen, Lippenstiften oder eben in Tiernahrungsprodukten.

Hundefutter-Zusatzstoff: Glycin (E 640)

Glycin ist eine süßliche Aminosäure, die als Geschmacksverstärker eingesetzt wird. Gesundheitliche Nebenwirkungen sind bislang nicht bekannt.

Hier geht es weiter: Hundefutter - Sensorische Zusatzstoffe Glossar Teil 2

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