Apportieren

Behandlung und Therapie am Rücken
Hilfsmittel: Apportiergegenstand

 

 

Vor allem Retriever lieben es: Das Apportieren. Ganz gleich, ob als Hundesport oder als Beschäftigungsidee – Apportieren macht Hund und Halter Spaß. Wählt man den richtigen Apportiergegenstand, kann das schöne Spiel sogar einen therapeutischen Nutzen haben.

 

Das Gewicht des Gegenstandes ist von der Größe des Hundes abhängig: Bein einem Hund bis 15 Kilogramm beginnt man mit einem Gegenstand von 50 Gramm Gewicht. Ist der Hund etwas größer und damit schwerer, könnt Ihr mit einem Apportiergegenstand von 200 Gramm beginnen und auf 500 Gramm steigern.

 

Da diese Übung für Hunde mit Rückenproblemen gedacht ist, darf das Gewicht nicht zu groß sein. Ansonsten könnt Ihr dem Hund mehr schaden als nutzen. Dafür könnt ihr aber die Dauer des Tragens immer wieder erhöhen.

 

Voraussetzung für die Übung ist natürlich, dass der Hund das Apportieren schon kennt und auch mag. Ist das nicht der Fall, lasst Euch von einem Hundetrainer erklären, wie Ihr das Apportieren sinnvoll aufbauen könnt. Ziel der Übung ist eine Verbesserung der Rückenmuskulatur.

 

Ablauf: Zunächst lasst Ihr Euren Hund absitzen und gebt ihm den Apportiergegenstand ins Maul. Den Gegenstand soll er in der Sitzposition im Fang behalten. Nach ein paar Sekunden darf er den Gegenstand wieder  abgeben oder fallen lassen – lobt ihn ausgiebig dafür! Zur Variation der Übung könnt Ihr auch mit dem Hund ein paar Meter in ruhiger Gangart laufen, während er den Gegenstand im Fang hält. Wichtig sind das ruhige Gehen und das aufrechte Tragen des Gegenstandes.

 

Zeit: Wie oben erwähnt, wird nicht das Gewicht erhöht, sondern die Dauer der Zeit, in der das Gewicht getragen wird. Muss der Hund also am Anfang den Gegenstand nur circa 15 Sekunden im Fang halten (in Sitzposition oder im Laufen), könnt Ihr die Zeit nach und nach auf drei bis fünf Minuten ausweiten.  Diese Übung könnt ihr wunderbar zwischendurch oder während eines Spaziergangs einbauen. Übertreibt es aber nicht mit der Apportierübung. Der Hund soll immer noch Spaß am Apportieren an sich haben.

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