Ist Ihr Zuhause "welpensicher"?

Das neue Heim Ihres Welpen

Sie haben sich für einen kleinen Welpen entschieden und sich von seinem Züchter, seinen Geschwistern und seiner Mutter verabschiedet. Jetzt bringen Sie ihn in sein neues Zuhause.

 

Bei all der Aufregung, bald einen kleinen Welpen mit nach Hause zu nehmen, sollten Sie nicht einige wichtige Vorbereitungen vergessen haben. Es ist wahrscheinlich das erste Mal, dass Ihr Welpe von seinem vertrauten Umfeld und von vertrauten Gerüchen getrennt wird. Das ist nicht leicht für ihn. Achten Sie deshalb darauf, dass alles für seine Ankunft vorbereitet ist – genau so, wie Sie es für ein neugeborenes Baby tun würden.

 

Ihr Welpe in der Nacht

 

Viele Welpen weinen nachts, vor allem während der ersten Wochen in ihrem neuen Zuhause. Je wärmer Sie sein Bett machen, desto wohler wird sich Ihr Welpe fühlen. Legen Sie vielleicht eine Wärmflasche hinein oder ein Kuscheltier für Hunde.

 

Andere Menschen und Tiere in Ihrem Zuhause

 

Auch wenn Sie andere Tiere im Haus haben: Ihr Welpe sollte sein neues Zuhause erst einmal in Ruhe erkunden können. Stellen Sie ihm die anderen Tiere nach und nach vor und seien Sie in der Nähe, um ein Auge auf das Geschehen zu haben. Wenn Ihr Welpe Kinder kennenlernt, achten Sie darauf, dass sie nicht überreagieren. Bringen Sie ihnen bei, den Kleinen zu respektieren und nicht wie ein niedliches Spielzeug zu behandeln.

 

Den Welpen allein lassen

 

Kein Welpe und auch kein großer Hund sollte für längere Zeit allein gelassen werden. Hunde, die häufig allein gelassen werden, können Ängste entwickeln und Schwierigkeiten haben, sich von ihrem Besitzer zu trennen.

 

Bringen Sie Ihrem Welpen bei, mit kurzer Abwesenheit umzugehen. Lassen Sie ihn im Zimmer, schließen Sie die Tür und gehen Sie weg. Kommen Sie ein paar Minuten später wieder, aber begrüßen Sie ihn nicht. Wenn Sie das ein paar Mal gemacht haben, können Sie die Abwesenheit auf 30 Minuten verlängern. Aber wenn er unglücklich wird, bellt, an der Tür kaut oder kratzt, sollten Sie die Zeit der Abwesenheit verkürzen.

 

Gehen Sie mit Ihrem Welpen spazieren oder spielen Sie mit ihm, bevor Sie ihn allein lassen, damit er sich beruhigen kann. Direkt bevor Sie gehen, sollten Sie ihm etwas zu fressen geben, denn das macht ihn schläfrig. Lassen Sie ihm etwas zu kauen da, dann ist er beschäftigt. Weil sich manche Welpen wohlfühlen, wenn sie vertraute Geräusche hören, könnten Sie das Radio für ihn anlassen oder sogar ein Familiengespräch aufnehmen. Wenn es Ihrem Welpen zunehmend Probleme bereitet, für nur kurze Zeit allein zu sein, fragen Sie Ihren Tierarzt um Rat.

 

Ist Ihr Welpe im Garten sicher?

 

Ihr Garten sollte ein sicherer, unterhaltsamer Ort für die ganze Familie sein – und dazu gehört natürlich auch Ihr süßer neuer Welpe. Viele alltägliche Gartenprodukte können für Hunde gefährlich und sogar tödlich sein. Schneckengift und viele Unkrautvernichtungsmittel sind extrem giftig, lesen Sie also unbedingt die Gebrauchsanweisungen und vor allem: Bewahren Sie sie so auf, dass Ihr Welpe sie nicht erreichen kann. Wenn der kleine Pechvogel doch mal damit in Kontakt gekommen ist oder Sie es nur vermuten, wenden Sie sich sofort an Ihren Tierarzt.

 

Ihr Welpe und Pflanzen: Viele alltägliche Pflanzen können giftig oder sogar tödlich für Haustiere sein. Wenn Ihr Welpe eine Blumenzwiebel ausgräbt und beginnt, darauf herumzukauen, stoppen Sie ihn, denn sie sind sehr gefährlich. Hier eine Liste mit Pflanzen, die für Hunde giftig und sogar sehr giftig sind: Fingerhut, Primel, Eibe, Rhabarber, Glyzinie, Lupine, Duft-Platterbse (Garten-Wicke), Mohnblume, Chrysantheme, Goldregen.

 

Ihr Welpe und die Gartengeräte: Wenn Ihr Welpe im Garten spielt, sollten Sie keinen Rasenmäher oder –trimmer benutzen, denn sie können den Kleinen ernsthaft verletzen. Lassen Sie niemals Werkzeug mit scharfen Klingen und Spitzen herumliegen. Wenn Ihr Welpe darauf tritt, kann er sich schlimm verletzen. Und damit Sie keine kalte Dusche abkriegen, weil er den Gartenschlauch zerkaut hat, sollten Sie diesen ebenfalls nicht herumliegen lassen.

 

Ihr Welpe und das Wasser: Achten Sie darauf, dass alle Wasserbehälter und Teiche gut abgedeckt sind, solange Ihr Welpe klein ist. Für ihn kann es schwierig sein, selbst aus einem sehr flachen Gewässer herauszukommen, und er könnte sich verletzen. Oder noch Schlimmeres!

 

Ihr Welpe und die Zäune: Es ist wichtig, dass Sie alle Gartenzäune welpensicher machen, bevor Sie den Kleinen zum ersten Mal nach draußen lassen. Schließlich möchten Sie nicht, dass er sich verläuft oder vor ein Auto läuft. Wenn Sie ein Holzschutzmittel wie Teeröl verwenden, halten Sie Ihren Welpen davon fern, bis es vollständig getrocknet ist, und passen Sie auf, dass er nichts davon trinkt.

 

Hier geht es weiter im Text des großen Hill's Welpen-Specials:

 

Teil 4: Die ersten drei Monate - Das Babyalter

 

Weitere Informationen zu Welpen finden Sie auf www.meinhillswelpe.de .